(openPR) MS&C Analyse zeigt das Potenzial von Electronic Shelf Labels (ESL) und die Auswirkungen auf den stationären Handel
München, 5. Februar 2015 – Das Papierpreisschild hat definitiv ausgedient – auch hier wird die Zukunft digital. Das Electronic Shelf Label (ESL) ersetzt das Preisschild durch ein intelligent vernetztes Display. Die Managementberatung Mücke, Sturm & Company hat das Potenzial von ESL untersucht und erläutert dessen Auswirkungen auf den stationären Handel. Was auf den ersten Blick wie eine harmlose digitale Innovation wirkt, entpuppt sich als disruptive Technologie mit vielen Fähigkeiten: Real Time Pricing - wie man es aus dem Online Handel kennt - wird möglich, personalisierte Preisanpassungen können vorgenommen werden, Händler können in Echtzeit auf Nachfrageschwankungen reagieren und die Preise anpassen. Im Extremfall kann der Point-of-Sale zu einem Spotmarkt werden. „Die Chancen für die Händler sind enorm, denn jede Preisoptimierung führt direkt zu einer Erhöhung der in der Regel bescheidenen Margen“, macht Achim Himmelreich, Partner bei Mücke, Sturm & Company, deutlich.
ESL bringt das Omni-Channel-Konzept in den stationären Handel
Digital und „always on“, so können zukünftige Preisschilder beschrieben werden. Durch die Vernetzung mit Warenwirtschaftssystemen und Kunden-Devices wird das klassische Preisschild intelligent und es ergeben sich völlig neue Optionen für die Verkaufsförderung.
1. Kommunikation mit dem Kunden: Die bedeutendste Innovation von ESL ist die Kommunikationsfähigkeit des Preisschilds mit dem Kunden im Ladengeschäft. Als interaktive Kommunikationsschnittstelle dient dabei die Beacon-Technologie. Sie erlaubt die direkte Verbindung zum Device des Kunden oder zu anderen Indoor-Navigations-Systemen. Wird diese Möglichkeit der Kommunikation verbunden mit einer intelligenten Speicherung und Nutzung der Daten, so sind hochinnovative Verkaufsförderungsszenarien denkbar.
2. Steuerung der Preise: Digitale Preisschilder ermöglichen dem Händler zunächst einmal die zentrale Steuerung der Preise ohne manuellen Zusatzaufwand im Ladengeschäft. Zudem kann er mittels ESL direkt mit seinem Kunden kommunizieren und so personalisierte Angebote machen. Aber auch Real-Time-Pricing und spontane Preisanpassungen an die Nachfrageentwicklung sind jetzt für den stationären Handel realisierbar und werden diesen daher dramatisch verändern.
3. Omni Channeling: ESL verändert nicht nur die klassische Infrastruktur von Shops, sondern es wird zum wichtigen Puzzlestück, das erstmalig das vollintegrierte Omni Channeling ermöglicht. Der klassische stationäre Einzelhandel kann so die Vorzüge des E-Commerce integrieren.
4. Vernetzung mit dem Warenwirtschaftssystem: Basis für die Intelligenz der Preisschilder ist die dahinter liegende Technologie. Das grundlegende Prinzip ist bei allen bisherigen Anbietern gleich: Die Eingabe der Preisdaten erfolgt zentral in einem Warenwirtschaftssystem, das über eine Kommunikations-Schnittstelle mit den ESL verbunden ist. Die Datenübertragung erfolgt dabei entweder über LED oder WLAN. So können beispielsweise Preisänderungen nahezu in Echtzeit auf den Displays angezeigt werden.
Diese spannenden Szenarien liegen in greifbarer Zukunft. Doch bereits in seiner heutigen - etwas einfacheren - Form sind die die Vorteile des digitalen Preisschilds offensichtlich: Es ist günstig im Unterhalt, schnell und einfach aktualisierbar und dabei wesentlich individueller in der Gestaltung als das Papierpreisschild. Angesichts der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten amortisieren sich auch die relativ hohen Einmal-Investitionen schnell.
Eine Zusammenfassung der Untersuchung "Digitale Preisschilder" kann kostenlos angefordert werden unter










