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Eine mysteriöse Reise in die Vergangenheit

02.02.201519:34 UhrKunst & Kultur
Bild: Eine mysteriöse Reise in die Vergangenheit
copy:hnb-verlag/ImNebeldesFalken
copy:hnb-verlag/ImNebeldesFalken

(openPR) Im hnb-verlag Berlin erscheint in diesen Tagen der Roman „Im Nebel des Falken“ des Autors
Daniel Rekowski.

Emma, eine junge Assistenzärztin an der Berliner Charité, erhält von ihrem Vorgesetzten den Patienten David zugewiesen, der vor fünfzehn Tagen auf unerklärbare Weise ins Koma gefallen ist. Auch seine Genesung scheint alles andere als gewöhnlich zu verlaufen. Emma fühlt eine innere Verbindung zu David und will ihm um jeden Preis helfen. Doch wie hoch ist dieser Preis? Emma stellt ihre Berufung als Ärztin in Frage und begibt sich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens. Was sind wir? Sterben wir einfach, oder bleibt irgendetwas von uns auf dieser Erde zurück? Gibt es Verbindungen in andere Zeitepochen? Emma zweifelt an ihrem gesamten Weltbild und setzt für die Antworten auf ihre Fragen vieles aufs Spiel. Währenddessen erlebt David eine unglaubliche Reise in eine vergangene Zeit …


Eine spannende und zugleich nachdenkliche Geschichte über das Leben nach dem Leben, die den Leser auch in die Welt von König Heinrich I. von Sachsen im 10. Jahrhundert n.Chr. entführt.
Leseprobe:

„Plötzlich schießen Dr. Miller und Anika am Ende des Flurs um die Ecke und hetzen an Emma vorbei. Sie traut sich nicht, die beiden anzusprechen, sondern schließt sich ihnen an. Mit jedem Meter wird ihr klarer, was das Ziel der Hektik ist: Zimmer 4.
Nun wird auch Emma schneller. Ohne wichtigen Grund würde Anika niemals Dr. Miller auf eine solche Weise durch das Haus jagen. Mit Bangen legt Emma die letzten Meter zurück und bleibt in der Tür des Krankenzimmers stehen. Dr. Miller und Anika sind bereits am Krankenbett angekommen, wo Dr. Miller die Vitalfunktionen des Patienten prüft. Auf den ersten Blick kann Emma nichts Ungewöhnliches erkennen. Dr. Miller sieht Emma im Augenwinkel und winkt sie ohne Worte zu sich heran. Sie tritt nach vorne und schaut in Davids Gesicht. Da sind sie wieder, die tiefen Furchen in der Wange und das gebräunte, vertrauensvolle Gesicht. Immer noch nichts Auffälliges. Doch, jetzt sieht sie es. Eine Bewegung der Augen hinter den geschlossenen Lidern. Ein Zucken. Und noch eines. Die Instrumente geben jedoch nichts Außergewöhnliches preis. Sie piepen wie immer, schnaufen wie immer, und das leise Tropfen der Flüssigkeiten klänge auch wie immer, würden die Geräusche, die Dr. Miller verursacht, nicht alles übertönen.
„Vitalfunktionen normal. Seltsam.“ Mehr gibt Dr. Miller nicht von sich, bevor er ein zweites Mal mit seinem Check beginnt. Auch er überprüft die Aufzeichnungsgeräte und kann keine Auffälligkeit feststellen.
Jetzt erst dreht er sich zu Emma und Anika um. „Ich weiß nicht, was hier genau los ist, aber wir beobachten das weiter. Erst mal nichts Ungewöhnliches.“
Emma kennt diesen letzten Satz zur Genüge: erst mal nichts Ungewöhnliches. Wie sie diesen Satz bei Dr. Miller hasst. Erst mal nichts Ungewöhnliches. Und dann auch noch mit diesem englischen Akzent, der ohnehin schon etwas hochnäsig klingt. Diesen Satz, das weiß Emma mittlerweile, verwendet Dr. Miller sehr gerne bei Auffälligkeiten, die auch er mit den Erfahrungen aus seiner ach so langen Karriere nicht erklären kann. Und solange Auffälligkeiten nicht gesundheitsgefährdend sind, hinterfragt er sie nicht weiter und geht seiner täglichen Arbeit nach. Noch nicht einmal später, wenn er zur Ruhe gekommen ist, beschäftigt er sich damit. Dinge, die nicht zu erklären sind, braucht man auch nicht zu erklären. Sie kommen und gehen wieder – das ist seine Welt.
Emma schaut Dr. Miller hinterher, der mittlerweile weitere Aufgaben an Anika delegiert und sich dabei wieder aus Zimmer 4 entfernt. Anika blickt sich noch einmal zu Emma um, muss aber Dr. Miller, der ständig weiterredet, hinaus auf den Gang folgen. Bald dringen die belehrende Stimme ihres Mentors und Anikas kurze Antworten nur noch von Weitem an Emmas Ohr. Sie starrt in das Gesicht ihres Patienten und fixiert seine geschlossenen Augen.
Plötzlich hört sie Schritte. Anika ist zurückgekommen, legt die Hand auf Emmas Schulter und folgt ihrem Blick zu Davids Augen.
Emma spürt den fragenden Ausdruck in Anikas Gesicht und flüstert: „Ich weiß es nicht. Ich verstehe das auch nicht. Wie soll das gehen?“
Anika klopft Emma mit der Hand auf die Schulter. Sie kennt Emma und hat sie nur ganz selten so unsicher erlebt.
Emma mustert wieder die Geräte. Keine Auffälligkeiten.
„Das dürfte eigentlich so nicht sein“, antwortet Anika. „Wer weiß, was der gerade durchmacht.“ Dann klopft sie Emma ein weiteres Mal auf die Schulter und lässt sie allein im Raum zurück.
Emma wendet sich wieder David zu – und noch einmal: ein Zucken hinter den geschlossenen Lidern, aber keine Veränderung an den Geräten. Diese bestätigen immer noch einen stabilen, im Koma liegenden Patienten. Emma erinnert sich an Anikas letzten Satz: Wer weiß, was der gerade durchmacht. Dieser einfach nur so daher gesagte Satz beinhaltet wahrscheinlich viel mehr an Wahrheit, als diejenige, aus deren Mund er stammt, jemals wissen wird.

Der Autor:
Daniel Rekowski, Jahrgang 1972, spezialisierte sich nach seiner klassischen Berufslaufbahn als Bankkaufmann und Betriebswirt im Bereich des Persönlichkeitstrainings. In mehreren Stationen als Führungskraft unterschiedlicher Unternehmen erkannte er die Wichtigkeit der Etablierung emotionaler Kompetenz im Gesundheitswesen. Sein Interesse an frühmittelalterlicher Geschichte führte ihn zu mittlerweile verloren gegangenen Werten der Menschlichkeit und emotionaler Achtsamkeit. Die Frage nach dem Wert unseres Geistes und was von ihm übrig bleibt, ist ihm ein großes Anliegen.


Daniel Rekowski
Im Nebel des Falken
Roman
hnb-verlag, Berlin
1. Auflage, 2015, 188 Seiten
ISBN 978-3-943018-77-6
€ 12,90 (D) / € 13,90 (A) / sFr 18,50

Erhältlich in jeder Buchhandlung, im Online-Buchhandel
sowie bei www.hnb-shop.de

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