(openPR) Mediation ist derzeit das, was man ein „Top-Thema“ nennt. Seit 2012 das Mediationsgesetz in Kraft trat und die Zivilprozessordnung verlangt, dass vor einer Klageeinreichung die Möglichkeit der Mediation geprüft wird, verzeichnen die Industrie- und Handelskammern, aber auch die Handwerkskammern und Innungen ein deutliches Ansteigen der Anfragen. Wenn es aber um die genaue Definition geht und die Frage nach der Sinnhaftigkeit, tun sich viele Mittelständler noch schwer. Petra Sowinski, Mediatorin aus München, wird nicht müde, den Verbänden und Kreishandwerkerschaften, aber auch Betriebsübergebern und –übernehmern immer wieder vor Augen zu führen, was die Mediation ist und was sie in der Praxis bewirken kann.
Zunächst ist es – so Petra Sowinski - wichtig zu verstehen, dass der Mediator nichts entscheidet, sondern vermittelt. Er sieht die Interessen aller Parteien sozusagen auf einer Ebene. Die gemeinsame Lösung erarbeiten alleine die Konfliktparteien. Kein Anwalt oder Richter kann hier mit einem Spruch etwas bestimmen oder anordnen. Petra Sowinski ist sich sicher: Drei Viertel der Mediationen führen zu einer einvernehmlichen Lösung. Beim Lotsen zu den Lösungsansätzen setzt der Mediator einen großen Schwerpunkt auf die Ermittlung der Interessen und Bedürfnisse der Parteien, die er vor sich sitzen hat. So werden gemeinsam Lösungen gefunden, die meistens im Nachhinein als einfach und recht logisch bewertet und bezeichnet werden. Hätte man keinen Mediator eingeschaltet, wäre Vieles ganz einfach im Dunkeln geblieben, manches hätte sich nicht „von alleine“ lösen lassen
So werden für alle Beteiligten positive Ergebnisse erzielt, die nachhaltig wirken. Zudem bringt die Mediation nach der Einschätzung der Münchner Expertin noch weitere gewichtige Vorteile: Sie ist günstiger und schneller als jedes Gerichtsverfahren. Sie verbessert Beziehungen, während Prozesse im Licht der Öffentlichkeit diese meistens auf Dauer zerstören. Hier kann die Mediation mit ihrer Vertraulichkeit punkten.







