(openPR) Weihnachtsgans, Plätzchen, Fondue und irgendwann reicht es. Nach Weihnachten und dem Jahreswechsel geht es den meisten Menschen so – die angefutterten Pfunde sollen wieder runter. Wer nicht in einem Sportverein ist, für den ist das Fitnessstudio die optimale Lösung. Doch Vorsicht! Wenn lange nicht trainiert wurde, sollten Fitnessstudio-Rückkehrer einige wichtige Regeln beachten.
1. Bei Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Übergewicht oder in rüstigem Alter (50+ Jahre) sollten Sie sich langsam an die alte Form herantasten! Ohne Sport im vergangenen Jahr sowie nach langer Sportpause sollte vor der Rückkehr ins Studio lieber ein Arzt konsultiert werden. Dieser kann bestätigen, dass risikofrei Sport getrieben werden darf.
2. Eine ärztliche Untersuchung empfiehlt sich nicht nur für Hypochonder oder extrem Ängstliche – sie kann auch prophylaktisch helfen, eventuell bereits vorhandene Erkrankungen des Bewegungsapparats oder des Herz-Kreislaufsystems rechtzeitig zu erkennen. Durch einen Belastungstest kann man die Funktionstüchtigkeit des Herz- Kreislaufsystems überprüfen und sich je nach Leistungsstand ein individuelles Trainingsprogramm zusammenstellen lassen.
3. Es muss auch nicht immer gleich das Fitnessstudio sein - Ausdauersportarten wie Joggen, Trimm-Dich-Pfade, Nordic Walking oder ausgedehnte Spaziergänge bieten sich an, um eine Grundfitness herzustellen, mit der es sich dann im Studio leichter beginnen lässt – frische Luft inklusive. Zudem werden die Gelenke weniger beansprucht als beispielsweise bei Mannschaftssportarten oder freien Krafttrainingsgeräten mit schweren Gewichten. Auch Radfahren, Schwimmen oder der Crosstrainer im Studio sind hier Alternativen.
4. Dr. Jan Loh, Fachmediziner und Geschäftsführer des Zweitmeinungsportals Medexo.com, hat durch seine Erfahrungen mit Menschen, deren Gelenke „eingerostet“ sind, einen besonderen Tipp: „Couchsportlern, die lange nichts mehr für ihren Körper und die Fitness getan haben, rate ich, langsam wieder loszulegen. Ein zu starker Muskelkater nach dem ersten Training dient vielen Menschen als Ausrede, das nächste Training ausfallen zu lassen. Anstatt mit den Gewichten oder der Länge der Einheiten zu übertreiben, sollten sich Rückkehrer lieber langsam an ihre alte Form herantasten. Das gilt auch für komplette Neulinge - steigern kann man sich immer. Wenn man sich gleich übernimmt, schleicht sich schnell der innere Schweinehund ein und der Trainingsplan wird nicht fortgeführt. Im schlimmsten Fall verhindert eine Zerrung oder Muskelkater das weitere Trainieren.“
5. Eine Kombination aus Kraft- und Ausdauereinheiten ist ein weiterer wichtiger Tipp: so entwickeln sich Ausdauer und Kraft parallel. Krafttraining steigert die Muskelkraft. Durch Bewegung und Muskelaufbau wird das Skelettsystem unterstützt. Ist hier erstmal eine Basis geschaffen, lässt sich auch die Ausdauer besser trainieren. Wer sich beim Training unsicher ist (ob privat oder im Studio), der sollte immer einen erfahrenen Trainer zu Rate ziehen und sich nach einem Studio mit guter Betreuung umschauen.











