(openPR) Wenn es um die Optimierung von Prozessen geht, winken die Inhaber kleiner und mittlerer Betriebe nicht selten ab. Sie kennen die Abläufe in der Produktion und verlassen sich auf langjährige und erfahrene Mitarbeiter. Sie kennen die normalen Kostenrechnungen, wissen um die Lagerkapazitäten und den Einsatz der Werkzeuge. Was sollte man also ändern oder optimieren?
Christine Wolff aus München kennt die Vorbehalte, wenn sie mit ihrem Kollegen und Geschäftspartner Wolfgang Arnold in die Unternehmen kommen und ihr Modell vorstellen. „Wir können nicht erwarten, dass unser Gesprächspartner weiß, was KVP oder Lean bedeuten“, sagt die erfahrene Managerin, die Wert darauf legt, auf einer Augenhöhe mit ihren Kunden zu sein – von der ersten Minute an. „Wir kommen deshalb auch nicht im Nobel-Kostüm und im Businessanzug, sondern in Jeans und Pullover, auch mit Sicherheitsschuhen ausgestattet an die Werkbank und in Schutzanzügen in die Weißräume“. Überzeugt sind die Vorgesetzten nicht selten, wenn sie die so genannte 5 S – Methode gehört und verstanden haben. Dabei beginnt der Prozess mit dem Sortieren oder besser dem Aussortieren von Werkzeugen am Arbeitsplatz, gefolgt vom Systematisieren und Aufräumen. Beim dritten „S“, dem Säubern, wird auch dem letzten Zweifler klar, dass es die Experten ernst meinen mit dem Verbesserungsprozess. Beendet wird diese Vorgehensweise mit dem Standardisieren und letztendlich der Selbstdisziplin. Wolfgang Arnold verblüfft in der Regel seine Kunden mit einer auf den ersten Blick gewagten Aussage: „5S kostet nicht nur, es rechnet sich auch, denn langfristige Einsparungen sind an der Tagesordnung.“ Und spätestens nach einem zweitägigen Workshop stimmen ihm auch die langgedienten Mitarbeiter zu, die es nicht für möglich gehalten hätten, dass man nachhaltige Verbesserungen mit wenig Aufwand erreichen kann.
In Großbetrieben kennt man die Verfahren – das wissen die beiden Münchner Spezialisten. Deshalb hat sich ihr Beratungsunternehmen auf kleine und mittelständische Betriebe konzentriert. „Wachstum in diesen KMU ist das eine, optimierte Prozesse aber erst sind die Garanten für eine dauerhafte Wirtschaftlichkeit“, sagt Christine Wolff, die sich am wohlsten fühlt, wenn sie an der Werkbank oder im Lager steht und die dort tätigen Mitarbeiter – wie sie sagt – abholt. „Ohne deren Mithilfe und Unterstützung können wir als Berater nicht viel erreichen“, ist sie sicher.













