(openPR) Berlin, den 09. Januar 2015
Die Phizzard GmbH erweitert die Lösung zur Digitali-sierung des stationären Modehandels um eine Touchscreen-Anwendung für den Schuhbereich. Die Lösung wird erstmals bei einem Händler für rahmengenähte Herrenschuhe („Shoepassion“ mit Filialen in Berlin und München) eingesetzt.
47 cm große Touchscreens werden vor der Schuhwand und an den typischen Anprobe-Hotspots aufgebaut.
Der Kunde scannt den Barcode des Artikels und erhält auf dem Bildschirm Informationen zum Artikel. Nach der Bewertung des Kunden (zu klein/ zu groß/ passt), wird angezeigt, in welchen Größen und Farben der Artikel noch vorrätig ist und welche alternativen Artikel ihm sogar besser passen könnten. Wählt der Kunde auf dem Bildschirm einen neuen Artikel aus, wird ein Verkäufer auf dem Tablet benachrichtigt, um den Artikel direkt aus dem Lager zu bringen.
Die App für den Verkäufer beinhaltet weitere Funktionen, z.B. einen Picklisten-Manager und eine filialübergreifende Anzeige der Artikelverfügbarkeit.
Auf Grund der bisherigen Erfahrungen im Textilbereich (Touchscreens in Umkleidekabinen) erwartet Peer Hohn, Geschäftsführer der Phizzard GmbH, dass mit dem verbesserten Service und der interaktiven Größenberatung die Umsätze im stationären Schuhhandel deutlich erhöht werden können:
„Die Anprobe ist der Schlüssel zum Erfolg. Verkäufer haben nach unseren Erfahrungen maximal sieben Lieblingsprodukte, die sie ihren Kunden standardmäßig empfehlen. Phizzard überträgt die analytischen Methoden aus dem E-Commerce in den stationären Bereich. Mit der Digitalisierung des Auswahlprozesses, der Passgenauigkeit der Artikel und den zielgruppenorientierten Empfehlungen in der Wartezeit werden die Kaufwahrscheinlichkeit und die Höhe der Warenkörbe gesteigert.“
Stationäre Digitalisierung als Erfolgsfaktor für Multichannel-Commerce
Das im April 2014 gegründete Berliner Startup sieht die Digitalisierung des stationären Handels als wichtigste Voraussetzung für den Erfolg von Multichannel-Strategien. „E-Commerce und stationärer Handel sind bisher noch zwei Welten mit verschiedenen Mindsets. Die eine Welt tickt digital-analytisch, die andere baut auf Erfahrungen emotionaler Inszenierung. Erst wenn die jeweiligen Stärken des anderen Bereichs erkannt, übertragen und im Alltag gelebt werden, ist Kommunikation auf Augenhöhe möglich. Noch immer wird 80% stationär verkauft. Dort ist das Potenzial der digitalen Revolution enorm,“ so Peer Hohn.











