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Alkohol-Coaching im Betrieb

06.01.201518:48 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Alkohol-Coaching im Betrieb
Wegschauen ist keine Lösung
Wegschauen ist keine Lösung

(openPR) Schätzungsweise jeder zehnte Mitarbeiter in einem Unternehmen hat ein mittleres bis schweres Alkoholproblem. Bei fast jedem dritten Arbeitsunfall ist Alkohol im Spiel. Nicht nur angesichts der dadurch entstehenden Schäden und Kosten ist Aufklärung und Handeln mehr denn je gefragt – auch und gerade im Betrieb. Ein Weg zur Lösung des Problems heißt: Alkohol-Coaching.



Alkohol schafft Probleme – auch und gerade im Betrieb. Sucht am Arbeitsplatz ist keine Seltenheit.Eine Tatsache, der Mitarbeiter, Kollegen und Vorgesetzte meist hilflos gegenüber stehen. Kollegen aber auch Arbeitgeber schauen lieber weg, obwohl Letztere hauptverantwortlich für den Gesundheitsschutz im Betrieb sind. Und dazu zählen auch Alkohol-/Suchtprävention und Suchthilfe.

Wegschauen ist keine Lösung

Beratung und Hilfsangebote für Betroffenen sind hier eher bescheiden – zumal es nicht einfach ist, die Sucht zu erkennen. Und selbst wenn Mitarbeiter und Kollegen auffällig werden – z.B. durch eine „Alkoholfahne“, Unpünktlichkeit und Unzuverlässigkeit, Leitungsschwankungen oder mehr Ab- als Anwesenheit, werden die Anzeichen für ein mögliches Alkoholproblem ignoriert, entschuldigt oder kaschiert.

Natürlich kann sich nicht jeder Betrieb einen eigenen „Gesundheitslotsen“ leisten, aber jeder Arbeitgeber kann die Belegschaft auf die Gefahren des Alkoholkonsums im Betrieb aufmerksam machen und über Sucht und Folgen informieren, zum Beispiel durch Vortäge oder Kurse. Und er kann durch persönliche Gespräche und Hilfsangebote seiner Fürsorgepflicht im Umgang mit einem alkoholauffälligen Mitarbeiter nachkommen.

Die Lösung: Alkohol-Coaching im Betrieb

Die Folgen des Alkoholmissbrauchs haben nicht nur negative Auswirkungen auf den einzelnen Trinker und seine Umgebung, sie verursachen auch einen enormen betriebswirtschaftlichen Schaden für das gesamte Unternehmen.

Leider ziehen es viele Verantwortlichen immer noch vor weg zusehen, nichts zu tun oder einfach nach dem Motto „Wer säuft, fliegt“ mit der sofortigen Kündigung zu drohen. Doch das ist keine Lösung und hat zudem auch in den seltensten Fällen Erfolg – weder bei dem Betroffenen noch vor dem Arbeitsgericht.

„Rechtzeitiges Handeln und effektive Hilfe für Betroffene können den Schaden abwenden und zur Bewältigung des Alkoholproblems führen“, weiß Alkohol-Coach Rolf von Berg vom Institut für praktische Lebenshilfe (IFPL). "Mit dem von uns entwickelten Alkohol-Coaching-Konzept bieten wir die Möglichkeit, präventiv tätig zu werden.“

Das spezielle IFPL-Coaching-Programm für Unternehmen umfasst einen praxisbezogenen Maßnahmenkatalog, der jeweils auf die konkrete Situation im Betrieb abgestimmt ist. Es bietet neben Aufklärung der Belegschaft und interner Schulung der Mitarbeiter auch Personal Coaching. Infos unter www.alkohol-coach.de

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