(openPR) MANNHEIM. Warum sind die Abbrecherquoten bei Bachelor-Studiengängen so hoch? Ist es womöglich die fehlerhafte Studienwahl, das sogenannte Mismatch? Welche Chancen haben Studienwechsler? Diese Fragen stellen sich alljährlich zahlreiche Studienanfänger an den deutschen Universitäten und Hochschulen.
Wer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik, also die sogenannten MINT-FÄCHER studiert, kann auf einen sicheren Arbeitsplatz und vergleichsweise gute Bezahlung hoffen. Dennoch vermeiden immer noch viele Abiturienten ein MINT-Studium, nicht zuletzt wegen der an Universitäten verlangten hohen Vorkenntnisse in Mathematik und der mangelnden Transparenz der Studieninhalte.
Wie aufnahmefähig ist der MINT-Arbeitsmarkt?
So gehen viele Studienbewerber davon aus, dass bei einem Bachelor of Science Studium im IT Bereich notwendigerweise Programmieren gelernt werden muss. Dass die Tätigkeitsfelder hier inzwischen andere Anforderungen, wie z.B. Management- und Dienstleistungs-Kompetenz, verlangen, ist wenig bekannt. Es fehlt also oft am Wissen über die Inhalte der Studiengänge.
Der Präsident der Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM), Prof. Dr. Franz Egle, erläutert: „Von denen, die sich nicht von einem MINT-Studium abhalten lassen, bricht wiederum jeder Dritte das Studium ab. Oft aber erst nach mehreren Semestern, wenn es keine Möglichkeit mehr zur Fortsetzung des Studiums gibt. Damit zeigt sich bei den MINT Studiengängen ein doppeltes Problem: Zu wenige Studienanfänger und zu viele Studienabbrecher. Aber dagegen kann etwas getan werden“.
Frühzeitig den Studienwechsel angehen
Egle ist auch der Meinung, dass „bei der Studienwahl außer den Schulnoten zusätzliche Aufnahmekriterien eine Rolle spielen müssen“. Bei der HdWM wird z.B. das Qualifikationsprofil der Bewerber wie Noten, Denkmuster, Verhaltensmerkmale und Berufsinteressen verglichen. Diese werden mit dem Anforderungsprofil der Studiengänge und dem zukünftigen Bedarf der Partnerunternehmen abgestimmt.
„In der Regel können Studierende bereits im 1. Semester erkennen, ob das gewählte Fach tatsächlich zu ihnen passt. Ein Studienwechsel ist dabei noch nicht mit Nachteilen verbunden, vor allem, wenn er sorgsam überlegt ist. Es ist ein Zeichen von Klugheit, wenn Studierende frühzeitig realisieren, dass sie das falsche Studienfach gewählt haben, aber ihre eigenen Stärken und Schwächen kennen gelernt haben und diese nun zu nutzen wissen“, so Egle weiter.
HdWM bietet attraktive Alternativen für Studienwechsler
Die HdWM bietet Studienwechslern Alternativen zum klassischen IT Studium an. Mit dem attraktiven Studiengang „IT Management“ (Bachelor of Science) werden IT interessierte junge Menschen für Führungsnachwuchstätigkeiten bei renommierten IT-Unternehmen qualifiziert. Gemeinsam mit IT Partnerunternehmen wurde ein Studiengang entwickelt, der den zukünftigen Bedarf an Fach- und Führungskräften bei der wichtigen Schnittstelle „Entwicklung, Management und Kundenservice“ deckt.
Bei bereits abgelegten Prüfungen an einer anderen Hochschule ist ein Studienbeginn auch im 2. Semester möglich. Durch die Kooperation mit den Partnerunternehmen der HdWM ist nach sechs Studiensemestern ein nahtloser Übergang von der Hochschule in eine Beschäftigung möglich. Übrigens: Die Abbrecherquote an der HdWM ist erfreulich niedrig.
Studiengang IT Management mit freien Studienplätzen
Egle: “Ein Studium an der HdWM hat viele Vorteile, beispielsweise die besondere Verknüpfung zwischen einem dualen und einem klassischen Fachhochschulstudium. Das innovative Konzept der HdWM vereint Theorie und Praxis. Zahlreiche Partnerunternehmen der HdWM unterstützen das Konzept. Derzeit gibt es im Studiengang ,IT Management‘ mehr geförderte Studienplätze als Studenten“.
Am Samstag, 17.01.2015, 11 Uhr, findet an der HdWM eine Informationsveranstaltung statt, auch zum Thema Studienwechsel. Weitere Informationen unter www.hdwm.de.











