(openPR) Im IFA Schöneck Hotel & Ferienpark beherbergen genau 324 Zimmer an durchschnittlich etwa dreieinhalb Tagen eine Vielzahl an Urlaubern, die so verschieden sind wie es Menschen nur sein können. Eine Gemeinsamkeit allerdings haben die Touristen: sie sind verliebt in die herrliche obervogtländische Landschaft. Und im Winter warten vor allem die Flachländer auf Schnee. Denn Skifahren – Langlauf wie Abfahrt - und Snowboarden ist jetzt angesagt.
Zum Glück befindet sich die Skiwelt Schöneck direkt vor der Tür des Hotels. Direktor Thomas Jahn empfindet die Nähe zu den Pisten als Geschenk. Er sagt: „Anderswo müssen die Wintersportler erst viele Kilometer laufen oder fahren. Bei uns sind die Hänge sprichwörtlich zum Greifen nah.“
Dafür dass die weiße Pracht in Hülle und Fülle zur Verfügung steht, auch an Tagen, die nicht mit weihnachtlichen, knackig-frostigen Temperaturen und frisch gefallenem Schnee überzeugen, sorgen zum Beispiel die Mitarbeiter der Ski-Welt. Mit Kunstschnee.
Aber aus den Schneekanonen kann nicht ständig Schnee geballert werden. Bekele Gizaw ist der technische Betriebsleiter der Dienstleistungs- und Tourismus GmbH (DLT). Er erklärt die recht schwierigen physikalischen Vorgänge etwas vereinfacht so: „Es muss mehrere Tage lang möglichst trocken und kalt sein, mindestens -4 bis -9 Grad Celsius. Und im Boden muss bereits Frost eingedrungen sein.“ Außerdem müssen die Wetterfrösche winterliche Temperaturen für die nächsten Tage vorhersagen.
Die Fachleute sprechen hier von so genannten Umgebungsvariablen. „Außer der Temperatur, der Luftfeuchte und dem Luftdruck kommt es auch darauf an, in welcher Höhe über dem Meeresspiegel das Gebiet liegt, das mit Kunstschnee bestückt werden soll“, sagt Gizaw. Ein wichtiger Bestandteil der technischen Infrastruktur ist der Speicherteich. Das Herz der gesamten Anlage wiederum ist die Hauptpumpe. Die Schneekanonen könnte man als Endgeräte bezeichnen. „Sie heißen eigentlich ‚Propellerkanonen’“, weiß der Experte. Und tatsächlich, wer das Glück hat, nah genug an solch’ eine gigantische Maschine heran treten zu können, sieht die Ähnlichkeit mit einem Flugzeugpropeller. Man ahnt leicht, welche gute Schneeausbeute solch’ eine Kanone liefern kann. Unter Optimalbedingungen sind es etliche Kubikmeter pro Stunde. Die Kehrseite: es werden in Extremsituationen auch bis zu 500 Litern Wasser verbraucht. Pro Minute! „Auch Windrichtung und -stärke sind nicht zu unterschätzen“ führt Gizaw aus.
Er ist es, der ebenso den Hut auf hat, wenn es darum geht, die Pisten zu beschildern und zu präparieren. Gleiches gilt auch für die Vorbereitung der Loipen. Seine Mitarbeiter sind rund um die Uhr im Einsatz. Da die Wintersportanlagen bereits am frühen Morgen allen Sportlern zu Verfügung gestellt werden sollen, müssen beinahe alle Arbeiten außerhalb der Öffnungszeiten passieren. „Wenn wir also abends und nachts zugange sind, erklärt dieser Fakt sicher die Geräuschkulisse“, lacht Gizaw. Ein richtiger Winter bedeutet für ihn und seine Mitarbeiter wirklich eine Menge Arbeit. „Aber nicht immer haben alle Touristen dafür Verständnis“, wundert er sich manchmal.
Fakt ist: vom Winterdienst bis zur Parkhauspflege liegt alles in der Hand der DLT. Denn einen zuverlässigen Betrieb garantieren nur gut gewartete Anlagen. „Auf eine Betriebsstunde kommen etwa drei Wartungsstunden“, erklärt Gizaw dazu.
Apropos zuverlässig: wer auf direktem Wege, ohne Stau und auch noch superschnell ins Vogtland kommen möchte, plant seinen Trip am besten mit dem Schienenfahrzeug. Den legendären „Skizug“ gibt es zwar nicht mehr, allerdings, so freut sich Hotel-Direktor Jahn: „Unsere Gäste können die fahrplanmäßigen Züge zu einem vergünstigten Ticketpreis nutzen, wenn sie Angebote der Skiwelt Schöneck wahrnehmen. In diesem als „familienfreundlich“ zertifizierten Skigebiet – das ist übrigens einzigartig in Sachsen – erwarten die Besucher unmittelbar neben dem Bahnhaltepunkt „Schöneck Ferienpark“ Sessel- und Schlepp-Lifte, ein „Zauberteppich“, ein Snowboard-Funpark, ein 40-Kilometer-Loipennetz und vom 31. Januar bis 2. Februar sogar ein Internationales Schlittenhunderennen.
Die Städte Halle und Leipzig zum Beispiel, von wo so manche Winterurlauber kommen, sind zugtechnisch – ob mit S-Bahn oder Vogtland-Bahn - sehr gut an Sachsens schneereichen „Süden“ angebunden.









