(openPR) Sieben Jahre lang haben die Betreiber der Skigebiete in der Wintersport-Arena Sauerland Beschneiungsanlagen gebaut und ausgebaut, Liftanlagen modernisiert und Loipenspurgeräte angeschafft. Viel Engagement, Innovationskraft und Mut waren notwendig, um die Wintersport-Arena zur führenden Wintersportregion nördlich der Alpen auszubauen. Die notwendige Infrastruktur als Basis eines modernen Wintersportangebots ist geschaffen. Jetzt geht es um zielgruppenorientierte Angebote. Kinderländer, Funparks und schneesichere Pisten sind im kommenden Winter ein Thema.
Für ein höchst mögliches Maß an Schneesicherheit sorgen in den Skigebieten mittlerweile rund 200 Schnee-Erzeuger. Diesen Standard wollen die Skigebiete im kommenden Winter nicht nur halten, sondern weiter optimieren. In Winterberg und Willingen sollen weitere 20 moderne Geräte hinzukommen.
Doch das ist nur die Grundlage. Die Skihänge der Wintersport-Arena Sauerland eigenen sich bestens für Anfänger, Kinder und ungeübte Fahrer. Und gerade für die Kleinsten Gäste engagieren sich einige Skigebiete und Skischulen ganz besonders. So schafft das Skigebiet Willingen vier neue Förderbänder an. Um den Skizwergen das Lift fahren zu ersparen und möglichst viel Selbständigkeit einzuräumen, transportieren Laufbänder die Kleinen teilweise mehrere hundert Meter den Berg hinauf. „Fliegende Teppiche“ werden sie genannt, was den Spaß am Ski fahren glatt verdoppelt. Anlagen dieser Art gibt es auch in Neuastenberg und in der Winterberger Remmeswiese. Bunte Figuren, Tore und Spielzeug aller Art machen das Ski fahren zu einem spielerischen Erlebnis, auch in Züschen und Bödefeld. Auch am Ruhrquellenlift in Winterberg gibt es eine neue Skischule mit Kindeskischule.
Auch an Snowboarder und Freeskier haben die Liftbetreiber gedacht. Zwei Funparks im internationalen Wettkampfformat gibt es in Winterberg und Neuastenberg. Waren zuvor große Schneemengen notwendig, um Kicker, Tables und Starthügel aufzubauen, werden die Funparks in der kommenden Saison viel schneller befahrbar sein. Beide Funparks in Winterberg und in Neuastenberg haben Erdanschüttungen bekommen. Viele Absprünge und Landungen sind bereits vorbereitet und auch die Spines der Obstacles müssen nicht mehr mühsam aus dem Schnee herausgearbeitet werden. Freestylen ist also schon bei geringer Schneedecke möglich. Der Funpark im Skiliftkarussell hat zudem eine Kickerline und eine Wallride bekommen. Zwei Eins-A-Spielplätze warten somit perfekt geshaped schon bei relativ geringer Schneemenge.
Zwischen 2002 und 2008 haben die Skigebiete der Region rund 38 Millionen Euro in den Ausbau von Beschneiungs-, und Liftanlagen sowie Loipenspurgeräte gesteckt. Der Großteil der Projekte erstreckte sich auf den Raum Winterberg, Willingen und Schmallenberg. Mit dem Ziel, die bedeutendste Wintersportregion nördlich der Alpen zu werden, haben Touristiker 2001 den Mastersplan Wintersport-Arena auf den Weg gebracht. Unterstützt wurden sie dabei vom Land Nordrhein Westfalen, dem Hochsauerlandkreis und dem Kreis Siegen-Wittgenstein. Ziele waren und sind die allgemeine Qualitätsverbesserung im Wintersport, Erhöhung der Schneesicherheit, die gemeinsame, professionelle Vermarktung des Wintersports, Koordination und Bündelung staatlicher Förderungsmöglichkeiten sowie die Installation eines einheitlichen Ticketsystems. Viele dieser Ziele sind inzwischen erreicht.








