(openPR) Rosenheim, 10. April 2006 - Die 2004 einsetzende konjunkturelle Erholung, welche im zurückliegenden Jahr in einen Aufschwung überging, schlug sich bei den Unternehmensinsolvenzen nicht nieder. Die Zahl der insolventen Unternehmen blieb 2005 unverändert und erhöhte sich gar leicht um 1,32% auf 77. Zum einen liegt die Insolvenzhäufigkeit in der Chemieindustrie deutlich unter dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt und zum anderen zeigt nun der mit der Globalisierung und Restrukturierung einsetzende Strukturwandel seine Wirkung; Betriebe, die diesen Strukturwandel nicht vollzogen haben, spüren den zunehmend härteren Wettbewerb. Gründe, welche die Insolvenzhäufigkeit hoch halten. Verschärfend wirken sich beispielsweise in den Sparten Herstellung von Schädlingsbekämpfungs- und Desinfektionsmitteln der überaus starke Umsatzeinbruch im zurückliegenden Jahr sowie die höheren Rohstoffkosten in rohölnahen Sparten wie der Herstellung von chemischen Grundstoffen aus.
Der zunehmende Zahlungsverzug im 1. Halbjahr 2005 kündigte die steigenden Insolvenzen an; der D&B Index der vereinbarungsgemäßen Zahlungen sank im 1. und 2. Quartal laufend. Die Stabilisierung im 3. Quartal und die pünktlichere Zahlweise im 4. Quartal schlugen sich bei der Zahl der insolventen Betriebe nieder. Immer weniger Chemieunternehmen mussten Insolvenz anmelden.
D&B und DLM erwarten 2006 eine stabile Entwicklung bei den Insolvenzen. Die Zahl der insolventen Unternehmen dürfte im laufenden Jahr in der Chemieindustrie stabil bleiben beziehungsweise gar leicht sinken. Die günstigen Konjunkturaussichten geben die Richtung vor und zeigen beim mittelbaren Indikator des Zahlungsverhaltens einen positiven Trend für das 1. Halbjahr 2006.
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