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Stellungnahme: „Sonntagsschutz hat Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen“

(openPR) Stellungnahme des Vorsitzenden des Diözesanrates Köln, Tim-O. Kurzbach:
„Der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln begrüßt das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Sonntagsschutz. Mit seinem Urteil hat das Gericht eine Ausweitung der Sonntagsarbeit auf immer mehr Branchen gestoppt.

Sonntage und Feiertage sind dazu da, sich zu erholen, zu besinnen und gemeinsame Zeit zu verbringen.
Der freie Sonntag ist wichtig für den Zusammenhalt einer Gesellschaft. Familien leiden zudem zunehmend unter flexiblen Arbeitszeiten und fänden immer weniger Zeit füreinander.
Bei allen berechtigten Interessen der Wirtschaft haben die Bedürfnisse der Menschen Vorrang. Das Urteil stärke die christlich geprägte Feiertagskultur in unserem Land und den Schutz des Sonntags, der in unserer Verfassung garantiert ist.

Das Urteil ist ein Gewinn für die Lebensqualität. Der Rhythmus von Arbeit und Freizeit ist wichtig für die Gesellschaft und jeden einzelnen Menschen.
Mit dem nun vorliegenden Urteil wird eine herausragende soziale Institution gewahrt, die kulturelle Qualität des Zusammenlebens und der Raum für die Freiheit der Religionsausübung.

Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass der Sonntag als Tag der Arbeitsruhe, der Besinnung und des Gottesdienstes erhalten bleibt. Es ist ein Tag für die Familie, für das ehrenamtliche Engagement in Vereinen und Initiativen und der Begegnung, ein Tag, der sich erkennbar von den Werktagen unterscheidet.

Zudem sind wir davon überzeugt, dass es die Aufgabe der Bundesländer weiterhin sein muss, gesetzlich die Balance zwischen Werk- und Sonntagen so zu gestalten, dass der freie Sonntag maßgeblich zur Qualität des menschlichen Zusammenlebens beiträgt. Zwar haben sich die Erwartung an den Sonntag in der modernen Gesellschaft verändert, doch stehen dem Sonntag die bleibende Bedeutung zu, insbesondere in der gemeinsamen freien Zeit für Familien, Freunde und Nachbarn, in der Gewährleistung eines wiederkehrenden Rhythmus von Arbeit und Ruhe und für die Christen in Gottesdienst der Gemeinde und im Gebet.

Das ist eine gute Zeit zum Schutz des Sonntags und ein klares Signal gegen überbordenden Konsum.“

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