(openPR) Der in Sachfragen immer wieder politisch engagierte Schriftsteller Stefan Schenkl, der sich mit der Veröffentlichung von Romanen, Prosa- und Lyrikbänden und als preisgekrönter Dramatiker einen Namen gemacht hatte, forderte in einem Schreiben an das Kanzleramt die Einsetzung eines Männerministers.
In einer Epoche, in welcher der Feminismus längst weit über alle Ziele hinausgeschossen sei, schocke eine Frauenministerin tagtäglich die Männerwelt mit neuen männerfeindlichen Plänen (der Autor nannte als Beispiele die Beleidigung des Ernährerinstinkts des Mannes durch Förderung von Frauenkarrieren, die Erschwerung der Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen, die dem Stillen eines Grundbedürfnisses dienten, und zahlreiche Schikanen, die das Zusammenleben von Mann und Frau stets zu Lasten der Herren beeinträchtigten), während aber kein Männerminister als Interessenvertretung des starken Geschlechts dem Kabinett angehöre. Diese Gliederung des Kabinetts stelle eine sexuelle Diskriminierung gegen Männer dar und könne nicht als zeitgemäß bezeichnet werden.
Der Schriftsteller rief dazu auf, schnellstmöglich ein Männerministerium zu schaffen, damit die Bedürfnisse der Herren endlich in politischen Entscheidungen respektiert würden.









