(openPR) Hierzulande trifft man zu Weihnachten gern auf den typischen Deutschen Christstollen. Was für den Deutschen der Christstollen ist für die Italiener der leckere Panettone. Dieser süße, kuppelformige italienische Kuchen ist au der Weihnachtszeit nicht wegzudenken. Von Venetien bis Palermo wird der leckere Panettone nach jedem italienischen Weihnachtsmenü als Nachspeise serviert. Dazu gibt es traditionell ein Gläschen Vin Santo oder Moscato. Auch zu Silvester darf der Panettone nicht fehlen, denn er gilt als Glücksbringer. Rund 4 Kilo des italienischen Kuchens Panettone isst jeder Italiener pro Jahr.
Das besondere am italienischen Panettone ist die Zubereitung. Diese braucht für einen echten Panettone etwa 35 Stunden. Zuerst wird die natürliche Hefe hergestellt, die Basis für jeden richtigen Panettone ist, dann wird gebacken und zwar in unterschiedlichen Phasen, damit der Panettone auch seinen typischen Geschmack entwickelt.
Der echte Panettone kommt übrigens aus Mailand und ist seit einigen Jahren nun auch am Gütesiegel "Panettone tipico della tradizione artigiana milanese" zu erkennen. Nur italienische Kuchen, die nach vorgegebenen Regeln, die auf jahrhundertealte Rezepte aus Tradition beruhen, dürfen sich so nennen. Denn der Panettone ist nicht einfach nur ein italienischer Kuchen, sondern ein Kuchen mit Geschichte.
Bis heute streiten die Italiener über die ursprüngliche Herkunft des Panettone. Viele Geschichten ranken sich um den beliebten italienischen Kuchen. Die einen sagen, Verona, die Stadt von Romeo und Julia wäre der Geburtsort des Panettone, andere wiederum sind sich sicher, dass Mailand der Herkunftsort ist. Klar ist nur eins, die italienische Kuchenspezialität stammt aus Norditalien,
Die Legende vom Küchenjungen Toni
Die am weitesten verbreitete Legende rund um den Panetonne ist die Geschichte um den Mailänder Küchenjungen Toni. Toni soll auch gleichzeitig der Namensgeber der feinen italienischen Kuchenspezialität aus Eiern und Hefe sein. Im 15. Jahrhundert soll der Küchengeselle am Hof des Fürsten Ludovico Sforza, auch bekannt als „Il Moro“, gedient haben und aus der Not heraus aus Teigresten und Früchten ein süßes Brot gebacken haben. Mit diesem außergewöhnlichen Gebäck begeisterte der Küchenjunge sowohl den Fürsten als auch den gesamten Hofstaat. Fortan wurde das neue Gebäck „Pane di Toni“ genannt, das Brot von Toni, welches zugleich fester Bestandteile der Speisen am Hofe des Fürsten wurde. Mit der Zeit soll aus dem ursprünglichen Namen Pane di Toni das Wort Panettone geworden sein.
Etwas weniger verbreitet ist eine andere Geschichte um den Panettone. Angeblich gehörte der Panettone schon immer zum lombardischen Weihnachtsmenü, wozu traditionell drei große Brote gebacken wurden. Diese Brote wurden dem Dialekt der Region entsprechend Panattun genannt. Das Familienoberhaupt schnitt in die rohen Laibe des süßen Brots ein Kreuz, um die Familien zu segnen. An Heiligabend wurde es dann mit der Familie verspeist.
Auch der italienische Schriftsteller Alessandro Manzoni (1785- 1873) und der weltbekannte Guiseppe Verdi sollen große Anhänges, des italienischen Kuchens gewesen sein. So soll Verdi seiner Frau Jahr für Jahr einen Panettone zu Weihnachten geschenkt haben.
Welche Geschcihte auch immer stimmen mag, eines ist sicher der Panettone ist besonders lecker, beliebt und in Italien fast schon heilig. Traditionell wird eine Scheibe des beliebten italienischen Früchtekuchens erst am Dritten Februar verspeist, dem Tag des Heiligen Blasius. Damit soll der Heilige um Schutz gebeten werden.
Klassisch wird der Panettone mit Trockenfrüchten hergestellt. Doch längst hat sich die italienische Spezialität weiterentwickelt und es gibt Panettone mit Schokolade, mit Cremefüllungen, mit Pinienkernen und Masala. Welche Geschmachsrichtung auch immer – der Panettone ist lecker und gehört in der Weihnachtszeit einfach dazu. Und das nicht nur in Italien.
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