(openPR) Zahnärzte und Ärzte tagen gemeinsam
Allergien auf den Zahn gefühlt.
Herne/Manheim – 01. April 2006. Der Frühling hält Einzug und damit für viele Menschen auch die Heuschnupfen-Zeit. Pollen machen ihnen fortan das Leben schwer. Der Grund ist vielfach unbekannt. Denn Auslöser sind of die Zähne. Auch Infektanfälligkeit, Morbus Crohn, Pilzbefall, MCS-Syndrom, Müdigkeit und unzählige andere Leiden haben ihre Ursachen oft im Mund. Deshalb fand am 1. April. 2006 der erste Kongress Umwelt-Zahn-Medizin gemeinsam mit Umwelt-Medizinern und Zahnärzten statt.
Initiator ist die Internationalen Gesellschaft für ganzheitliche ZahnMedizin e.V.“ (GZM). In einem Interview nennt die GZM die Gründe für diesen ungewöhnlichen Kongress.
Warum gab es den ersten Kongress Umwelt-Zahn-Medizin in Herne?
GZM: Es gibt durch moderne Analysemethoden neue Erkenntnisse der Arbeits- und Umweltmediziner. Die sollten auf diesem Kongress einem breiten Kreis vorgestellt werden. Deshalb war die Teilnahme für Patienten auch kostenlos.
Woran erkennen Betroffene, dass ihre Allergie, Kopf- und Rückschmerzen, Mündigkeit und Konzentrationsmangel, Verdauungsstörungen, Muskel- und Gelenkschmerzen und andere Erkrankungen mir ihren Zähnen zusammenhängen?
GZM: Bei Frauen ist ein sicheres Anzeichen, wenn sie Probleme mit Schmuck haben. Bei Frauen und Männern treten häufig bei Arthrose und Morbus Crohn (entzündlicher Darm) Schwierigkeiten auf. Diese Gruppe verträgt überhaupt keine Metalle im Körper. Metall-Zahnfüllungen können die Leiden somit erheblich verstärken. Werden sie fachgerecht entfernt, bedeutet das für die Patienten eine Steigerung ihrer Lebensqualität.
Wie wichtig sind Zahnärzte bei der Bekämpfung von Allergien und anderen Leiden?
GZM: Umwelt-Zahnärzte können die Ursache für Erkrankungen finden. Ohne diese Ursachenklärung wird ein Heilungsprozess oder eine Linderung verhindert. Es muss der Krankheitsursache notwendigerwei-se auf den Grund gegangen werden. Liegt sie in den Zahnmaterialien, müssen diese zunächst fachmännisch entfernt werden.
Danach werden in Zusammenarbeit mit Umwelt-Ärzten und Therapeuten die Gifte aus dem Körper ausgeleitet, um ihn von allen Belastungen zu befreien. Erst danach können neue Zahnmaterialien eingesetzt wer-den und die ganzheitliche Therapie bringt den Genesungserfolg.
Was machen diese Zahnärzte anders?
GZM: Umwelt-Zahnärzte sind speziell ausgebildet. Das umfasst umfangreiche Anamnesen, Diagnoseverfahren und Therapievorschläge, Testverfahren, besondere Kenntnisse im Entfernen der belastenden Fül-lungen und dem Auffinden und Einsetzen der neuen Zahnmaterialien. Es werden Schutzmaßnahmen beim Herausbohren getroffen und viele andere Dinge bei der Behandlung einbezogen. Es ist daher ein genaues und umfangreiches Spezialwissen notwendig ist, das ein normaler Zahnarzt nicht hat.
Was könnte auf diesem Gebiet verbessert werden?
GZM: Es benötigt mehr Informationen und Aufklärung sowohl für Patienten, wie aber auch für Zahnärzte. Derzeit haben wir circa 1.000 Umwelt-Zahnärzte in Deutschland, die sich mit dieser Materie beschäftigen. Das ist für die Gesamtbevölkerung viel zu wenig. Neue Erkenntnisse benötigen aber immer einige Zeit, um populär zu werden. Deshalb hatte dieser Kongress auch eine Pilotfunktion. Für die Kolleginnen und Kollegen, haben wir eine Wissensvermittlung für Zahnärzte und Ärzte mit unserem Symposium zum Thema Umwelt-Zahn-Medizin angeboten. Wir wollten dazu beitragen, dass mehr Umweltzahnärzte ausgebildet werden und Betroffenen helfen können, von ihren Leiden befreit zu werden. Das ist unser Anliegen.
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