(openPR) Eine Bestandsaufnahme der M-Payment-Landschaft in Deutschland
München, 14. November 2014 - Die beiden Branchenexperten für Payment und Digitalisierung How2Pay und Mücke, Sturm & Company haben in einer umfassenden Studie Deutschlands Mobile Payment Services untersucht. Über einen Zeitraum von drei Monaten wurden bundesweit insgesamt 17 Anbieter für Mobile Payment sowohl mit theoretischen Methoden als auch in der Praxis am Point of Sale getestet und bewertet. Ergebnis ist die bisher größte Mobile Payment Studie für den deutschen Handel.
„Die Ergebnisse der Studie zeichnen ein klares Bild: Für den Kunden muss der Zusatznutzen von M-Payment-Lösungen klar ersichtlich sein und der Einsatz muss einfach und reibungslos funktionieren – nur dann werden sie akzeptiert“, erklärt Ralf Ockenfelds, Geschäftsführer Produktentwicklung bei How2Pay. Einige wenige Anbieter schaffen es derzeit sich im Markt mit einer erlebbaren und kundenfreundlichen Lösung abzuheben, was sich auch in den Nutzerzahlen widerspiegelt. So besetzen in den für die Kunden besonders wichtigen Kategorien „Sicherheit“ und „Usability“ die Lösungen Vodafone Wallet, mPass und Veropay die ersten Plätze der Mobile Payment Benchmarking Studie.
Holprige Markteinführung bei vielen Händlern
Der erste Eindruck ist auch bei der Markteinführung neuer Produkte entscheidend. Doch viele Händler scheinen sich dessen nicht bewusst zu sein. Bei Recherchen zur Studie am Point of Sale wurde festgestellt, dass Mitarbeiter der Filialen unzureichend über die neue Bezahlmethode informiert sind, was zu langen Wartezeiten beim Bezahlvorgang führt. Viele Apps benötigen während des Kaufvorgangs eine stabile Datenverbindung über das Mobilfunknetz oder Wi-Fi und Kunden werden mit schlechter Empfangsqualität verärgert. Insgesamt hat sich gezeigt, dass Händler bei der Einführung neuer Bezahlmethoden noch viele Fehler machen – mit drastischen Auswirkungen. „Die schlechten Erfahrungen des Kunden am Point Of Sale führen zu einer Ablehnung der mobilen Bezahlverfahren und erschweren so die Marktdurchdringung von Mobile Payment“, macht Martin Meinert, Project Manager bei Mücke, Sturm & Company deutlich.
1.Teilergebnis: Sieger der Bewertungskategorien „Sicherheit“ und „Usability“
In der Bewertungskategorie „Sicherheit“ erreichten die Vodafone Wallet und mPass gemeinsam den Platz 1 vor Veropay und Paypal QR Shopping. Die führenden Lösungen haben sich dabei besonders durch das Authentifizierungsverfahren und den Schutz vor Missbrauch bei Verlust ausgezeichnet. Veropay ist bereits in Österreich stark verbreitet und auch in Deutschland auf dem Vormarsch.
In der Bewertungskategorie „Usability“ liegt die Lösung von Veropay vor der Vodafone Wallet und CashCloud auf Platz 1. Bei der Bewertung fiel besonders die Einfachheit und Geschwindigkeit der einzelnen Prozesse ins Gewicht.
Methodik der Mobile Payment Studie
Mücke, Sturm & Company und How2Pay haben für die Studie Mobile Payment Services unterschiedlicher Branchen wie Telekommunikation, Handel und Technologie sowie einige Startups untersucht. Hier in alphabetischer Reihenfolge: Cashcloud, Edeka, Go4Q, Kesh, mPass (O2, Vodafone), MyTaxi App, Netto, Open Tabs, Paij, Paycash, PayPal QR-Shopping, PaySmart, qooqo, Sqwallet (mr. Net group), Veropay, Vodafone Wallet, Yapital.
Die Mobile Payment-Anbieter wurden in fünf Dimensionen nach insgesamt 60 Kriterien bewertet. Die Services wurden in den Bereichen Usability, Mehrwertservices, Pricing, Sicherheit und Verbreitungspotential untersucht. Zusätzliche Informationen wurden aus Interviews, Labortests und insbesondere Praxistests in drei Monaten zusammengetragen.
Serviceanbieter und Händler beobachten derzeit gespannt die Entwicklungen auf dem Markt und sind auf Indizien angewiesen, die erkennen lassen, welche Unternehmen sich durchsetzen werden. Die Mobile Payment Studie 2014 liefert wichtige Indikatoren über den Ausgang dieser Markt-entwicklung.
In den kommenden drei Wochen werden Teilergebnisse sowie daraus abgeleitete Thesen veröffentlicht. Die komplette Studie kann unter











