(openPR) Für ihr komplexes energiewirtschaftliches Betätigungsfeld benötigte die GFST eine geeignete Softwarelösung. „Was die GFST besonders macht, sind die hohen Ansprüche unserer Kunden und Gesellschafter an eine kostengünstige Strombeschaffung“, schmunzelt Herbert Strohschein, Geschäftsführer der GfSt. „Hierfür ein adäquates Softwaretool zu finden, mit dem sich Angebots-, Beschaffungs- und Rechnungsprozesse sicher und effizient durchführen lassen, war eine echte Herausforderung.“ Gesucht wurde eine Lösung für die Abbildung der Beschaffungs- und der Vertriebsseite sowie der Rechnungsstellung.
Dabei geht es in etwa um ein Bündelungsvolumen von 16 TWh/Jahr. Ein Großteil der GFST-Kunden kommt aus dem produzierenden Gewerbe, das sich v.a. durch aperiodische Lastprofile und damit durch schwer prognostizierbare Mittel- und Langfrist-Energiebedarfsprognosen auszeichnet. Ein erster Schritt, diese Bedarfe kalkulierbar zu machen war die Schaffung eines Web-Portals, welches es den Industriekunden ermöglicht, ihren Energiebedarf individuell anhand der konkreten Nutzung von Öfen und Produktionsstraßen kurzfristig anzugeben. Aktuell wird anhand einer 14-Tage-Prognose das Verbrauchsverhalten geplant.
Auf Basis dieser Angaben optimiert die GFST ihr eigenes Einkaufsverhalten, das zurzeit im Wesentlichen über Vollversorgungsverträge geregelt wird. Dabei ist die Rolle der GFST zweischichtig angelegt. Sie tritt hier sowohl als Dienstleister bezüglich der Rechnungsprüfung für ihre Kunden als auch als Dienstleister in puncto Prognose für die Übertragungsnetzbetreiber auf.
Um für Ihre Kunden und Gesellschafter auch in Zukunft möglichst niedrige Energiekosten zu realisieren ist der Umstieg von der Vollversorgung zur strukturierte Beschaffung notwendig und damit auch der Einsatz eines effizienten Portfoliomanagementsystems.
Zusätzlich soll die Erstellung von Angeboten sowohl für bestehende Kunden als auch für Neukunden transparent abgebildet und durchgeführt werden. Um auch hierfür die Beschafffungskosten möglichst präzise ansetzen zu können, wird das Zusammenwirken von Portfoliomanagement- und Vertriebssystem erforderlich.
Um die über 100 Kunden und Gesellschafter mit jeweils diversen Lieferstellen transparent und übersichtlich abzubilden, entschied sich die GFST Anfang des Jahres für den Einsatz der Energielogistik-Produkte SOPTIM PMS und SOPTIM VIM. „Da sich der Abwicklungsaufwand durch die strukturierte Beschaffung erhöhen wird, wir aber gleichzeitig unseren Kunden den gewohnten Service bieten wollen, benötigen wir eine bedienungsfreundliche und zuverlässige Software. Bei der SOPTIM fühlen wir uns daher sowohl fachlich als auch IT-technisch gut betreut“, resümiert Prokurist Stefan Dobelke.
Über GfSt und GFST
Die Gesellschaft für Stromwirtschaft m.b.H. (GfSt) mit Sitz in Mülheim/Ruhr, gegründet 1953, ist ein unternehmensübergreifender energiewirtschaftlicher Einkaufsverbund. Sie arbeitet für ihre Gesell-schafter in allen Bereichen der Energiewirtschaft, insbesondere bei der Energiebeschaffung und der Durchführung von Energielieferver-trägen. Weiterhin unterstützt und vertritt sie ihre Gesellschafter gegenüber Energielieferanten, Netzbetreibern, Verbänden und staatlichen Stellen.
Die GFST – Energie- und Stromwirtschaft GmbH (GFST), ebenfalls mit Sitz in Mülheim/Ruhr, gegründet 2001, ist ein gesellschaftsrechtlich eigenständiges Unternehmen, dessen Gesellschafter zugleich alle auch an der GfSt beteiligt sind. Die GFST erfüllt die gleichen Aufgaben wie die GfSt für Kunden außerhalb des Gesellschafterkreises. Zusätzlich hat die GFST gemäß ihrer Satzung die Möglichkeit, in eigenem Namen Geschäfte mit Energie zu tätigen, d.h. Handel zu betreiben.
Die Geschäftsführung beider Gesellschaften wird in Personalunion durchgeführt.









