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Die Energiewende als Riesenchance für Stadtwerke

06.11.201417:59 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Bayerische Landesstiftung verleiht Stadtwerken Rödental Umweltpreis

Die Stadtwerke Rödental (SWR), Mitglied im Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern, bekommen derzeit viel Anerkennung für ihren beeindruckenden Einsatz in Sachen Energiewende. Während sie bei den Energy Awards den ganz großen Triumph noch knapp verpassten, haben sie nun den renommierten Umweltpreis der bayerischen Landesstiftung erhalten. Stolz ist auch der Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern: Die Landesstiftung zeichnet im zweiten Jahr in Folge ein Initiativkreis-Mitglied mit dem Umweltpreis aus, Rödental beerbt die SWW Wunsiedel. „Wir begrüßen die innovativen Konzepte unserer Mitglieder, die allesamt der Region zugutekommen, und freuen uns mit ihnen, wenn dieser Einsatz belohnt wird“, so Initiativkreis-Sprecher Stephan Pröschold.



In Rödental herrscht derzeit Festtagsstimmung: Mit dem Umweltpreis der bayerischen Landesstiftung werden die Stadtwerke Rödental unter anderem für ihre Leistungen zur Umsetzung der Energiewende und im Bereich des ökologisch nachhaltigen und regionalen Wirtschaftens prämiert. Erst vor Kurzem war der Energieversorger bei den Energy Awards, einer von Handelsblatt und General Electric initiierten Auszeichnung, in der Kategorie „Stadtwerk des Jahres“ unter die besten Drei gelangt.

Die Bürger bei der Energiewende mitnehmen

Insbesondere die neue Abwasserreinigungsanlage sorgt für den Erfolg: Mit einer Gesamtinvestition von 8,2 Mio. Euro setzte man in Rödental auf ein völlig neues Konzept, das sich künftig nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich rechnet. Die neue Kläranlage trocknet den Klärschlamm mit Solarthermie und optimiert gleichzeitig das Müllheizkraftwerk Coburg. Zwei Mikrogasturbinen machen aus Faulgas Strom und Wärme. Sie sind sogar in der Lage, auf Abruf Regelenergie zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität zu produzieren. Mit allen Maßnahmen sparen die SWR etwa 200.000 Euro pro Jahr an Betriebskosten ein. „So schließen sich die regionalen Kreisläufe – aus den Reststoffen der Abwasserwirtschaft werden Strom, Wärme und Dünger. Klärschlamm wandelt sich vom Abfall zum Energie- und Rohstoffträger“, erklärt SWR-Geschäftsführer Michael Eckardt.

Gerne zeigen er und seine Mitarbeiter interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Schulklassen die moderne Abwasserreinigungsanlage. Auch viel Fachpublikum war bereits vor Ort. „Es ist wichtig, die Bürger in die Energiewende einzubinden und ihnen vorzuführen, was technisch, wirtschaftlich und nachhaltig mit innovativen Ideen möglich ist“, ist Eckardt überzeugt. „Wir sind klein, aber wir Kleinen sind viele. Deswegen sind unsere Leuchtturmprojekte so wichtig“, ergänzt Marco Steiner, Erster Bürgermeister der Stadt Rödental.

Effiziente Energienutzung wird in Rödental großgeschrieben

Gleiches gilt auch bei anderen Anschaffungen wie etwa den beiden E-Bikes des Stadtwerks: Kunden der SWR dürfen die umweltfreundlichen Elektromotorräder kostenlos nutzen. Bereits über 100 Leute haben davon Gebrauch gemacht.
Was effiziente Energienutzung à la Stadtwerke Rödental bedeutet, wird auch am energetisch sanierten Schwimmbad deutlich: Ganze 60 Prozent der Wärmekosten wurden durch die Renovierung eingespart, das zeigt der Vergleich zwischen den Jahren 2009 und 2012.

Eine weitere Zukunftsinvestition der Stadtwerke Rödental stellt das Glasfaserprojekt dar: 7500 Anschlüsse für High-Speed-Internet wird das Netz nach dem vollständigen Ausbau in Rödental haben. Eckardt: „Uns als kleinen Stadtwerken bieten sich in Sachen Energiewende und Breitbandausbau riesengroße Chancen, die wir unbedingt ergreifen sollten.“ In Rödental nimmt man diese Chancen mit vollem Einsatz wahr.


Presseinformation des Initiativkreises Stadtwerke Nordbayern, V.i.S.d.P.: Detlef Fischer, VBEW e. V., Akademiestraße 7, 80799 München

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