(openPR) Rundfahrt mit dem Wohnmobil durch den Norden Frankreichs von A+K Weltenbummler, Reisen rund um die Welt.
Das Buch wurde im Mai 2014 von der Books on Demand GmbH veröffentlicht und erzählt von einer Rundreise im Wohnmobil (VW Bully) durch die Normandie. Die Normandie beschränkt sich nicht nur auf die berühmten drei „C“ - Camembert, Cidre und Calvados, vielleicht noch den D-Day. Es lässt sich eine Unmenge entdecken und erleben, man muss sich nur darauf einlassen und eine gewisse Neugier mitbringen. Dann weiß die Normandie durchaus zu begeistern.
Die Normandie, Teil des deutschen Atlantikwalls, erlangte durch den D-Day 1944 traurige Berühmtheit. Es gibt kaum einen Ort ohne Museum zu diesem Thema. Der Führungsbunker in Ouistreham und das große Invasionsmuseum in Arromanches sind die eindrucksvollsten Relikte aus dieser Zeit. An der Küste von Arromanches sind noch die Reste des künstlichen Hafens zu sehen, der damals von den Alliierten in aller Eile aus Material gebaut wurde, welches komplett aus England mitgebracht worden war. Als drittes Museum zum Thema gibt das Airborne-Museum in Ste. Mére Eglise einen ergänzenden Einblick in diese Geschichte.
Weitere Sehenswürdigkeiten an der Küste der Normandie sind der kürzeste Fluss Frankreichs, die weltberühmte Likördestillerie Bénédictine in Fécamp, die beeindruckende Küstenlandschaft von Etretat und die alte Korsarenstadt St. Malo.
Ein besonderes Erlebnis war die Flut in der Mont St.-Michel-Bucht, die einen wahrlich theatralischen Auftritt hinlegt. Der Besuch des Mont St.-Michel selbst lässt sich nur genießen, wenn man den gewaltigen Touristenströmen entkommen kann. Die Normannische Schweiz, weiter im Landesinneren, bildet zu der flachen Landschaft an der Küste einen schönen Kontrast. Die Käsereien der Normandie, allen voran die in Camembert, sind auf jeden Fall einen Besuch wert. In Jumiéges an der Seine sollte die gewaltige Klosterruine, die größte ihrer Art, besichtigt werden.
Die Heimfahrt führte durch die Champagne, wo bei verschiedenen Winzern mehrere Champagnersorten probiert werden können.
In Verdun, einem Schlachtfeld des 1. Weltkrieges, lohnen die Ruhmeshalle mit dem Friedhof für 130 000 französische Soldaten und das Fort Douaumont, das größte und am höchsten gelegene Fort der ganzen Umgebung, einen Besuch.
Es war auf jeden Fall eine abwechslungsreiche und interessante Reise, auf der auch kulinarisch einiges Neues probiert werden konnte, allem voran fangfrische Austern.












