(openPR) Die Normandie zu Gast auf den Weltreiterspielen in Lexington
Die nordfranzösische Region Normandie stellt sich auf dem diesjährigen Wettbewerb im US-Bundesstaat Kentucky als Gastgeberland der nächsten Weltreiterspiele 2014
Eine etwa einhundertköpfige Delegation aus Abgeordneten, Vertretern des französischen Staats, Unternehmern aus der Reit-Branche und dem Nahrungsmittelsektor der Region, namhaften Chefköchen aus der Normandie und Vertretern der Tourismusbranche wird sich auf „die große Überfahrt“ machen. Gemeinsam werden diese den Pavillon Frankreich-Normandie im US-Bundesstaat Kentucky betreuen. Gelegenheit für die erwarteten 600.000 Besucher, die Vorzüge dieser französischen Region, die die nächsten Weltreiterspiele ausrichten wird, kennenzulernen oder neu zu entdecken: Sportlich, kulturell und kulinarisch.
Vom 25. September bis 10. Oktober 2010 können sich im Pavillon Frankreich-Normandie inmitten des Kentucky Horse Parks Fachleute austauschen. Neben einer Präsentationsfläche der Pferdebranche der Normandie und Probierständen für gastronomische Spezialitäten sorgen die „Toques Rebelles“, eine Vereinigung namhafter Chefköche aus der Normandie, für ein kulinarisches Unterhaltungsprogramm. Auch die wirtschaftlichen und touristischen Vorzüge dieser Region sowie die Weltreiterspiele 2014 werden auf diesem Pavillon präsentiert.
Im Jahr 2014 wird es in der Normandie eine Vielzahl von Großereignissen geben: den 70. Jahrestag der Landung der Alliierten (D-Day), zu dem Staatschefs und hunderttausende Besucher erwartet werden, die Fertigstellung der Bauarbeiten gegen die Verlandung des Mont-Saint-Michel und natürlich die Weltreiterspiele, die im französischen Norden ein echtes „Heimspiel“ haben werden, denn der Wirtschaftsraum Basse Normandie lebt zu großen Teilen von der Pferdezucht.
Küstenland – Pferdeland
10.000 Pferdegeburten gibt es hier pro Jahr, 8.300 Pferdezüchter, 4.400 Unternehmen und 10.000 Arbeitsplätze in der Pferdebranche. Mit mehr als 1.000 Wettbewerben pro Jahr ist sie eine der wenigen Regionen weltweit, in denen Galopp-, Trab- sowie Reit- und Fahrsport auf höchstem Niveau vertreten sind. Vier Standorte stehen dabei im Zentrum: Saint-Lô für die Bewertung von Sportpferden, Haras du Pin für Ausbildung, Tourismus und Veranstaltungen im Reit- und Fahrsport, Deauville für Rennbahnen und Caen für Forschung und Innovation. Die Basse-Normandie ist führend in diesem Bereich und verfügt über ein weltweit einzigartiges Institut, das sich mit der Erforschung von Pferdekrankheiten beschäftigt.
Essen aus der Normandie? - Alles in Butter!
Die Nahrungsmittelindustrie bildet einen weiteren Pfeiler der wirtschaftlichen Entwicklung der Basse-Normandie. Sie beschäftigt mehr als 20.000 Angestellte und positioniert sich sowohl als einer der Hauptarbeitgeber der Region als auch als wichtigster Industriesektor. Mit 20 % Anteil am Umsatz der Unternehmen hält die Branche die Spitzenposition bei den Exporten. Europa bleibt der wichtigste Kunde und fast die Hälfte aller Nahrungsmittelexporte beruht auf Milchprodukten. Fleisch, Meeresprodukte, Früchte, Gemüse und Zwischenprodukte (Zusatzstoffe und Aromastoffe) sowie Tiernahrung zählen ebenfalls zu den Nahrungsmitteln, die von der Region exportiert werden.
See you in Normandy!
Als Höhepunkt des diesjährigen französischen Engagements und gleichzeitig als Vorschau auf die Spiele in Frankreich wird die Region am Freitag, 8. Oktober, einen Normandie-Abend organisieren. Vier Jahre vor den nächsten Spielen werden dabei Sportler, Mitglieder der Organisationskomitees, Repräsentanten aus der Wirtschaft, Pferde- und Tourismusfachleute sowie Journalisten zusammenkommen. Die Fackelübergabe zwischen Kentucky und der Basse-Normandie wird anlässlich der Abschlussfeier der Spiele am 10. Oktober 2010 stattfinden.













