(openPR) Prof. Reiner Jäger und sein Team von der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft sind Landessieger bei der European Satellite Navigation Competition 2014. Sie erhielten den mit 500 Euro und einem mietfreien Büro dotierten Preis für „NAVKA“, die nächste Generation der Navigation. Internatio-nal erreichte das Projekt Platz 3 unter 434 Bewerbern aus 40 Ländern.
NAVKA (www.navka.de) steht für „Navigations-Algorithmen und -plattformen Karlsruhe” und ist als FuE Projekt angesiedelt am Institut für Angewandte Forschung an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft. Entwickelt wird eine neuartige Kopplung von verschie-denen und verteilten Sensortypen, die Fahrzeuge, Menschen und Güter bei der nahtlosen Navigation im Freien wie auch in Gebäuden unterstützt.
In der Praxis erfolgreich
Zum Einsatz kommt NAVKA bereits in mehreren Produkten, beispielsweise wurde mit der „in-integrierte informationssysteme GmbH”, Konstanz, eine Lösung für die präzise Indoor-Navigation entwickelt. Drei der wissenschaftlichen Mitarbeiter im NAVKA-Team promovieren im Bereich innovativer Navigationstechnologien, die zugleich hochpräzise als auch kosten-günstig sein sollen.
Navigation der Zukunft
Die präzise Satelliten-Positionierung ist treibender Motor für innovative Navigations¬-
tech¬no¬¬logien. Doch erst die Fusion der Daten verteilter Senso¬ren und die Ermittlung weiterer Vektoren erschließt deren volles Spek¬trum. Genau da setzt das Projekt „Navigations-Algorithmen und -plattformen Karlsruhe“ (NAVKA) an. Prof. Reiner Jäger und sein Team er-öffnen damit Unternehmen verschiedener Branchen aussichtsreiche Geschäftsfelder.
Quasi unbegrenzte Möglichkeiten
„Navigation ist viel mehr als Positionierung. Daher sind die Möglichkeiten von NAVKA auch beinahe unbegrenzt. Sie reichen von der Georeferenzierung über Geomonitoring und Schie-nennavigation bis in den Bereich Virtual Reality”, erklärt Projektleiter Prof. Dr. Reiner Jäger. Zu seinem Team zählen die wissenschaftlichen Mitarbeiter Stephan Batke, Andreas Hoscislawski, Julia Diekert, Jan Zwiener und Axel Lorenz sowie studentische Mitarbeiter.
Weitere Preise
Den 2. Preis erhielt die Studentin Sabine Zureikat für ihr noch vertrauliches Projekt „Follow me“. Die beiden dritten Plätze gingen an die MagicMaps GmbH, Pliezhausen, und die Firma Bernot IT, Konstanz. Mit der "Woodscout-App" von MagicMaps lassen sich Holzpolter einfach per Smartphone erfassen und weitergeben. Davon profitieren Waldbesitzer, Förster, Holzeinkäufer und Spediteure. Die sicherheitskritische Softwareanwendung von Bernot IT entsteht in Kooperation mit Gehoerlosennotruf.de und wird derzeit patentiert, Produktdetails dürfen erst im Anschluss veröffentlicht werden.













