(openPR) Packendes Design, gepaart mit Rasanz auf einer absolut ökologischen Plattform - das FEDDZ, ein reines Elektro-kleinkraftrad aus Biberach an der Riß in Baden-Württemberg, kann für die E-Mobilität der kommenden Jahre Maßstäbe setzen. Nächste Stopps für das FEDDZ sind die Design-Messe „Designer`s Open“ in Leipzig vom 24. bis 26. Oktober 2014 und die „new mobility“ vom 27. bis 29. Oktober ebenfalls in Leipzig (jeweils auch im Testparcours).
Die Zeichen stehen auf grün für den motorisierten Zweiradbereich, da ist man sich bei FEDDZ in Biberach sicher. „Wenn Daimler aktuell eine Zweiradschmiede kauft, Audi schon im Vorfeld tätig wurde, BMW schon eine hat, dann ist der Dreh hin zum rein elektrisch angetriebenen Zweirad nicht mehr weit“, sagt Edmund Patriarcheas, Geschäftsführer von EmoBike, dem Hersteller des FEDDZ aus Biberach. Denn klar ist allen: Die Zukunft wird auch in diesem Bereich nicht mehr dem Verbrennungsmotor gehören. „Wir sind Vorreiter, die anderen werden folgen – und dann wird der bisherige Angebotsmarkt zu einem Nachfragemarkt der Kunden und Verbraucher werden“, fügt Edmund Patriarcheas hinzu.
Rückblick, das waren noch Zeiten: Das erste Easy-Rider-Gefühl, mit dem Moped. Der Wind wehte um die Nase, auch das Benzingemisch. Tempo 35 km/h und die Ohrmuscheln kräuselten sich im Motoren-Lärm. Es roch - auch nach Freiheit.
Das ist die Gegenwart: Mit bis zu 45 km/h geschmeidig über die Straßen der Stadt, bewundernde Blicke, stylisches Aussehen von der Nabe bis zum Lenker. Im Transportfach des Cargo-Rahmens ist der Einkauf fürs Essen heute Abend lässig untergebracht und duftet hinauf bis zum Fahrer - oder der Fahrerin! Das Gefühl der Freiheit von einst bleibt, aber nun ist nur noch der Wind als Fahrgeräusch zu hören. Das FEDDZ, ein völlig neues Elektro-Kleinkraftrad, schickt sich an, die Zweirad-Szene zu verändern. Reine Ökologie war gestern, heute gehört zur nächsten Stufe der E-Mobility auch Design und Style dazu.
Das werden noch Zeiten: Einige Experten haben im Vorfeld bereits einen Blick auf das FEDDZ werfen können und sind sich bereits sicher: Das FEDDZ hat das Zeug zum Kultstatus. „Born to be wild“ könnte demnächst heißen: „Born to be FEDDZ“.
Auszeichnungen
Das FEDDZ wurde belobigt in der Kategorie „Elektrofahrzeug: Motorrad“ auf der eCarTecAward 2012 im Rahmen der Verleihung des Bayerischen Staatspreises für Elektromobilität.
Auf der Nürnberger Innovationsmesse „iENA - Ideen-Erfindungen-Neuheiten-Messe“ 2013 hat das FEDDZ den Erfinderpreis gewonnen und im Rahmen dessen vom Land Malaysia die Internationale Innovationsmedaille verliehen bekommen.
Das Design
Denn das FEDDZ verbindet Spaß mit Alltagstauglichkeit, ist wendig, spurtstark, einfach zu fahren und macht optisch eine ausgesprochen gute Figur. Dafür sorgt SLOGDESIGN aus Biberach; das Designbüro um Jürgen Hinderhofer gehört zu einem der führenden Anlaufstellen, wenn es um die Konzeption neuer Sportfahrräder geht. Fasziniert vom Elektroantrieb, startete Hinderhofer mit seinem Team die Entwicklung eines E-Kleinkraftrads – gestalterisch, aber auch technisch. Ohne die Verschränkung dieser beiden Konzeptionsstränge wäre das Projekt nicht so konsequent zu Ende gedacht worden.
Neben vielen weiteren Finessen ist das FEDDZ zum Beispiel schwerpunktoptimiert, denn unter einem 23-Liter-Cargo-Fach platzierte SLOGDESIGN den austauschbaren Akkupack. Wie das Cargo-Fach stand auch dieses Feature früh fest, so kann der Lithium-Ionen-Akku entnommen und extern an einer normalen Haushaltssteckdose geladen werden.
Clever löste SLOGDESIGN auch den Sicherheitsaspekt, der Fehlbedienungen des kraftvollen Motors ausschließt. Das Bedienkonzept sieht daher vor, dass sich der Fahrer zunächst mit dem persönlichen RFIDChip identifiziert, das Fahrzeug freischaltet und seine individuellen Voreinstellungen abruft. Jetzt ist zwar der Hauptschalter scharf, der „Gasgriff“ aber erst mit eingeklapptem Seitenständer aktiv. Abgesehen von der Elektronik, dem Display und dem modifizierten Nabenmotor nutzt FEDDZ weitgehend Standardkomponenten. Dies ist zum einen eine Frage der Sicherheit und Zuverlässigkeit, zum anderen aber der Wirtschaftlichkeit geschuldet. Denn FEDDZ wird bislang unter Kleinserienbedingungen produziert, so stammen Scheinwerfer, die Scheibenbremsen, die Federgabel, der Dämpfer für das Hinterrad und die 26-Zoll-Reifen aus den Angeboten verschiedener Hersteller, meist aus dem Fahrradbereich mit entsprechender Zulassung für Kleinkrafträder. Aber 95 Prozent aller weiteren Teile (z.B. Alurahmen, tiefgezogener ABS-Kunststoff für die Verkleidung) stammen von Lieferanten aus der Region um Biberach und werden auch hier – genauer gesagt in Mittelbiberach – zum FEDDZ montiert. Auch hiermit setzt das FEDDZ Maßstäbe.
Fotos und Medien-Infos unter
www.feddz.de
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