(openPR) In den letzten Tagen und Wochen ging es an den Aktienmärkten turbulent zu. Eingetrübte Konjunkturaussichten und anhaltende politische Unruhen sorgten für unruhige Märkte. Der deutsche Leitindex DAX® rutschte vergangene Woche sogar auf den tiefsten Stand seit über einem Jahr. Überhaupt scheint ein Long-only-Ansatz auf Basis der deutschen Blue Chips momentan nicht die beste Anlagestrategie zu sein.
So verlor der deutsche Leitindex seit Jahresanfang knapp 6 Prozent (Stand: 22.10.2014). Schlechte Karten also für Aktienanleger, zumal die Aussichten der Unternehmen für die nächste Quartalssaison keine grundlegende Besserung erwarten lassen. So machen sich beispielsweise die Sanktionen gegen Russland in den Gewinn- und Verlustrechnungen der Unternehmen zusehends negativ bemerkbar. Auf weitere Kurssteigerungen zu setzen birgt mit einer Long-only-Strategie also Risiken. Anleger sollten also durchaus in Betracht ziehen, auch von fallenden Kursen zu profitieren. Wie das funktionieren kann zeigen beispielsweise die Finanzexperten auf der Investmentplattform des Social-Asset-Management-Anbieters „United Signals“. Hier können Investoren den Anlagestrategien von Finanzexperten (www.united-signals.com/strategies) automatisiert folgen. Ein Blick auf die Kennzahlen der Strategien beweist deren Erfolg. So konnten die Top 5 Strategien seit Jahresbeginn ein Plus von über 16 Prozent erwirtschaften. Die Rendite lässt sich dadurch erklären, dass diese Strategien sowohl auf steigende, als auch auf fallende Märkte setzen. Somit profitieren sie in beide Richtungen des Marktes. Während der DAX® letzte Woche einen Crash erlebte, erzielten die Top-Strategien auf der Plattform des Frankfurter Anbieters neue Höchststände.
Erwähnenswert ist auch die Volatilität, welche die Schwankungsbreite der Kursausschläge nach unten und oben angibt. Bei den „United Signals“ Top 5 Strategien fällt diese mit 6 Prozent wesentlich geringer aus als beim DAX® mit 14 Prozent. Somit hatten Anleger bei United Signals in den letzten Wochen und Monaten im Gegensatz zum DAX® keine nervenaufreibende Achterbahnfahrt. Und auch wenn man nur die Kursausschläge nach unten betrachtet, den maximalen Verlust also seit Anfang des Jahres, so schneiden die Top-Strategien mit -8,2 Prozent wesentlich besser ab als die deutschen Standardwerte mit -14,5 Prozent.
Es gibt also auch in diesen turbulenten Börsenzeiten durchaus Strategien, die erfolgversprechend sind. Hierfür muss der Anleger aber auch bereit sein, eine kleine psychologische Hürde zu überspringen, denn grundsätzlich sind Anleger eher bullish gestimmt, d. h. sie setzen auf steigende Kurse. Wer diese Hürde aber überwindet und bereit ist, auch neue Wege zu gehen, der überlässt den nächsten Crash mit all seinen negativen Auswirkungen den Anderen.










