(openPR) In einem neuen Blogbeitrag für den Finanzblog https://www.anlage-wissen.de der Hamburger Sutor Bank erläutert der Finanzexperte und New-York-Times-Blogger Carl Richards, wie man die Balance zwischen Zukunftsvorsorge und Gegenwartsfreude hält.
Jeder weiß, dass man heute etwas fürs Alter beiseitelegen muss, weil die Rente allein nicht ausreichen wird. Die Lösung ist also, einen Finanzplan aufzustellen, der die Wünsche und Erwartungen für die Zeit nach dem Arbeitsleben berücksichtigt. Dieser Finanzplan beruht zwangsläufig auf sehr vielen Annahmen und Prognosen: Wie werden sich Zinssatz, Inflation und Aktien entwickeln? Und überhaupt: Wie lange werden wir leben? Es gibt etliche Stellschrauben, an denen man drehen kann: Mehr Geld anlegen oder die Ziele herunterschrauben.
Im Extremfall kann man sich täglich damit beschäftigen, seine Finanzziele in 10, 20 oder 30 Jahren zu erreichen. Oder man lässt es ganz sein, plant gar nicht und lebt einfach im Hier und Jetzt.
Der Finanzexperte Carl Richards empfiehlt einen in Richtung Gegenwart geneigten Mittelweg: Nämlich im Heute zu leben und gelegentlich an die Zukunft zu denken.
Seinem Ratschlag zufolge soll man sich ein Ziel setzen, das die eigenen tiefsten Werte und Überzeugungen widerspiegelt. Das erzeugt eine besondere Entschlossenheit. Der Weg dorthin ist wie eine Reise zu einem bestimmten Ort, den man über verschiedene Routen erreichen kann. Ob es unterwegs Staus, Baustellen oder Umleitungen geben wird, weiß niemand im Voraus. Man kann ja anders fahren. Wichtig ist, sich von der Erwartungshaltung frei zu machen, dass die Reise perfekt klappen muss.
Mit einer klaren Zielvorstellung und einem flexiblen Plan fällt es uns leichter, entspannt und zufrieden den Moment zu genießen, anstatt uns Sorgen um eine Zukunft zu machen, die niemand voraussehen kann.











