(openPR) München. Ein plötzlicher Herzstillstand kann Jeden treffen – zu jeder Zeit! Jetzt ist schnelle Hilfe gefragt, denn eine gute Laienreanimation kann die Überlebenschancen verdoppeln bis verdreifachen.
Bayerns Schulsanitäter sind nicht nur couragierte Ersthelfer, die Wiederbelebungsmaßnahmen immer wieder üben, sondern bringen dieses wichtige Thema nun auch ihren Mitschülern näher: Am 4. bayernweiten Aktionstag „Schulsanis – bayernweit“, der diesmal im Rahmen der deutschlandweiten „Woche der Wiederbelebung“ stattfand, präsentierten Schulsanitäter an ihren Schulen, wie wichtig und gleichzeitig einfach Wiederbelebung ist.
Etwa 800 Schulsanitätsdienste leisten täglich einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit von Schülern und Lehrkräften an bayerischen Schulen. Nach ihrer Erste Hilfe-Ausbildung versorgen die Schulsanitäter nicht nur kleinere Verletzungen und betreuen leicht erkrankte Mitschüler, sie können auch bei schwerwiegenden Notfällen qualifiziert lebensrettende Maßnahmen einleiten und die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes überbrücken. Sie erlernen die Herz-Lungen-Wiederbelebung und Anwendung eines automatisierten externern Defibrillators (AED) und üben diese regelmäßig. Durch ihr ehrenamtliches Engagement vermitteln die Schulsanitäter darüber hinaus grundlegende Werte wie Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit, Gründlichkeit und Einsatzbereitschaft.
Um die wichtige Arbeit der Schulsanitätsdienste in den Schulen und in der Öffentlichkeit weiter bekannt zu machen und noch mehr junge Leute für die Erste Hilfe zu begeistern, fand am 24. September 2014 der von Schulsani e.V. (München) initiierte bayernweite "Aktionstag Schulsanitätsdienst" statt. Die zentrale Aktion von Schulsani e.V. lief am Maximiliansgymnasium in München: Dort schulten die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter gemeinsam mit den Mitarbeitern von Schulsani e.V. die 7. Klassen in Herz-Lungen Wiederbelebung. In Kleingruppen durften die Schüler unter Anleitung die Herzdruckmassage und die Anwendung eines AED üben.
Professionelle Unterstützung erhielten sie dabei von Anaesthesist und Notarzt Professor Dr. U. Kreimeier vom Klinikum der Universität München (LMU), der die Schirmherrschaft über die bayernweite Aktion übernommen hatte. Als Ärztlicher Leiter Rettungsdienst München, Mitglied des Exekutivkomitees des „Deutschen Rates für Wiederbelebung“ und Vorsitzender des Vereins miniSANITÄTER e.V. freute er sich darüber, dass die Schulsanitätsdienste in ganz Bayern das wichtige Projekt der bundesweiten „Woche der Wiederbelebung 2014“ so tatkräftig unterstützten. "Die Schulsanitäter leisten durch ihr ehrenamtliches Engagement einen sehr wertvollen und wichtigen Beitrag in Notfallsituationen", so Kreimeier.













