(openPR) Frankfurt, 10.10.2014. Zur Ankündigung des Unternehmens Uber, in Berlin zur Mitfahrzentrale werden zu wollen, gibt Dieter Schlenker, ehrenamtlicher Vorsitzender von Taxi Deutschland, die auch die App Taxi Deutschland betreibt, dieses Statement ab:
„Uber hat gesehen, dass es ‚Taxi‘ nicht kann? Das freut uns. Es wird spannend zu sehen, wie Uber jetzt die App vom Markt nimmt und einen neu aufgestellten Service anbietet. Würden sie das tun, wäre das ehrlich. Wir denken jedoch, dass Uber hier nicht glaubwürdig ist. Uber ist keine Mitfahrerzentrale und das geplante Modell in Berlin nach unserer Auffassung rechtswidrig. Uber bietet Beförderungen an, bei denen der Fahrgast den Zeitpunkt und das Ziel der Fahrt bestimmt. Bei einer Mitfahrgelegenheit bestimmt der anbietende Fahrer den Zeitpunkt und das Fahrtziel der Fahrt. Der „Mitfahrer“ passt sich dem an.
Ein Beförderungsentgelt von 0,35 € je km kann nicht pauschal als Betriebskosten der Fahrt bezeichnet werden. Je nach Fahrzeugtyp können die Betriebskosten erheblich darunter liegen (z. B. 0,15 € je km).
Klar ist hier nur eines: Das Unternehmen laviert dort, wo die Ordnungsämter es in gesetzliche Schranken weist. Tatsächlich akzeptiert Uber aber die deutschen Gesetze nicht und betreibt den rechtswidrigen Fahrdienst Uberpop z. B. in Frankfurt weiter.
Dass Uber sich außerdem mit Uberblack weiterhin nicht an deutsche Gesetze hält und über „Anpassungen“ laut nachdenkt, ist ein fortlaufender Affront gegenüber dem deutschen Gesetzgeber und der Gesellschaft.“






















