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Glaubensfrage: Universität vs. Fachhochschule

31.03.200608:18 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Das sich das universitäre Studium von dem an einer Fachhochschule grundlegend unterscheidet steht außer Frage. Ein Fachhochschulstudium ist in der Regel kürzer. Es dauert im Allgemeinen 7 bis 8 Semester, wohingegen die Regelstudiendauer an einer Universität gegebenenfalls bis zu 12 Semester betragen kann. Die Lehre an einer FH ist zudem wesentlich praxisorientierter und die Lehrveranstaltungen sind im Gegensatz zu denen einer Universität überschaubar, vor allem aber nicht überfüllt. Bis zu 1000 Studierende in einer Vorlesung, wie dies an Universitäten oftmals der Fall ist, trifft man an einer Fachhochschule keinesfalls an.



Aus diesen Studienbedingungen resultieren auch die unterschiedlichen Kompetenzen von Uni- und Fachhochschulabsolventen. Letztere zeichnen sich nach Einschätzungen vieler Unternehmensleiter vor allem durch eine höhere Team- und Kommunikationsfähigkeit aus. Im Gegensatz dazu entwickeln sich Studenten bzw. Absolventen einer Universität aufgrund des stärker ausgeprägten Konkurrenzkampfes vielmehr zu Einzelkämpfern. Besser als nach einem Studium an einer Fachhochschule sei jedoch das Denk- und Urteilsvermögen ausgeprägt und die Fähigkeit, selbstständig an Probleme heran zu treten und diese erfolgreich zu lösen. Daraus resultieren aber wiederum Defizite welche FH-Absolventen durch den höheren Praxisbezug nicht aufweisen: Theorie ist eben nicht alles und so muss in vielen Fällen in einer vermindert produktiven Jobeinstiegszeit zunächst der Realitätsschock überwunden werden.

Dies ist auch der Grund, weshalb FH- und Uni-Absolventen mittlerweile auch mit fast gleich hohen Einstiegsgehältern rechnen können – Fachhochschulabsolventen wird dies freuen. Trotz eines kürzeren Studiums müssen diese kaum mit Gehaltseinbussen beim Einstiegsjob rechnen. So liegen die monatlichen Gehaltsunterschiede in den ersten 5 Jahren bei durchschnittlich 330 Euro für Absolventen wirtschaftwissenschaftlicher und technischer Studienrichtungen. Zwar resultiert daraus eine Gesamtdifferenz von 3969 Euro pro Jahr, jedoch darf man dabei nicht aus den Augen verlieren das FH-Absolventen aufgrund der kürzeren Studiendauer durchschnittlich 1,5 Jahre früher im Job sind. Bei einem Durchschnittsgehalt eines Diplom-Betriebswirtes (FH) von 43.426 Euro, erscheint ein universitäres Studium somit erst nach 16,4 Jahren aus ökonomischer Sicht als rentables Investment. Ein langer Zeitraum in dem vieles passieren kann.

Doch die marginalen Gehaltsunterschiede bilden nicht allein einen Grund zur Freude. Auch die beruflichen Aussichten von FH-Absolventen erscheinen angesichts kund getaner Absichten zahlreicher befragter Unternehmen zukünftig verstärkt an Fachhochschulen zu rekrutieren, äußerst viel versprechend. Ein universitäres Studium lohnt sich folglich also nur, wenn von Anfang an zielstrebig eine leitende und somit höhere Position angestrebt wird. Oftmals erleichtert hier der Abschluss den Zugang, ist jedoch keineswegs mit einer Garantie gleichzusetzen.

Für alle Absolventen gilt somit nach wie vor: „Die Talente sind oft gar nicht so ungleich, im Fleiß und im Charakter liegen die Unterschiede.“ (Theodor Fontane, 1819- 1898)

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