(openPR) Oftmals ist es einfacher als gedacht, Energie und Kosten im Haus zu sparen.
Klimasondergipfel in New York, neues EEG in Deutschland, und hitzige Debatten im Bundestagsausschuss für Wirtschaft und Energie. Ob in Deutschland oder der Welt - Klimaschutz macht weder an Landes- noch an Einkommensgrenzen halt. Auch wegen Wahlkampf nimmt der Klimawandel keine Auszeit. Unterschiedlichste Standpunkte, politische, wirtschaftliche und soziale Voraussetzungen, Konstellationen und Interessen üben Einfluss: Umwelt- und Klimaschutz bleiben als Schlusslicht oft auf der Strecke. Die zunehmenden Folgen kennen wir. Lösungen müssen her. Alle an einen Tisch zu bekommen, ist wichtig aber nur das Eine. Für den Klimaschutz müssen auch alle an einem Strang ziehen wollen.
Während die Politik weiter debattiert, steht der nächste Winter bald vor der Tür. Hauseigentümer müssen die immer weiter steigenden Kosten für ihre Heizung und Strom Jahr für Jahr aufbringen. Wird es für viele bald unbezahlbar, in einem unsanierten Haus zu wohnen? Wer ein Haus hat, vermag selbst Lösungen zu finden und zu handeln. Oftmals ist es einfacher als gedacht, Energie und somit Kosten im Haus zu sparen. „Auch die derzeit günstigen Zinskonditionen sprechen dafür, anstehende Modernisierungen in die Tat umzusetzen.“ Darauf verweist Martin Kutschka, Energieberater und Geschäftsführer von foerderdata.de.
Ein Haus und viele Möglichkeiten
Grundsätzlich gibt es drei wichtige Stellschrauben am Haus: Seinen Wärmeschutz, seine Technik und seine Bewohner.
Oft werden die Nutzung des Hauses und die Gewohnheiten der Bewohner als Einsparfaktor unterschätzt. Alltägliche Abläufe zu hinterfragen, zahlt sich hier mitunter aus. Ob 24 Stunden Stand-by Schaltungen und Licht in Räumen, wo wir uns gar nicht aufhalten oder dem optimalen Lüften und Heizen unserer Wohnräume. In Summe haben kleine Änderungen mitunter eine große Wirkung. Der damit oft vermutete Komfortverlust verwandelt sich schnell in unverhoffte Annehmlichkeiten und Zugewinne - Wer Energie effizient nutzt und womöglich den Verbrauch sogar senkt, kann sparen – ohne viel Geld in die Hand nehmen zu müssen.
Das Haus an sich spielt die Hauptrolle. Und jedes ist anders – pauschale Nullachtfünfzehn-Lösungen helfen hier wenig. Der Wärmeschutz von Wänden und Fenstern, Dach, Decken und dem Keller wirkt sich auf den Wärmeverbrauch aus und entscheidet darüber, wie viel Energie zum Heizen benötigt wird. Der kann durch Wärmedämmung verbessert werden. Wie bei vielem kommt es vor allem darauf an, richtig zu dämmen. Das heißt, das passende Material in der richtigen Stärke und der richtigen Stelle und vor allem auch fachgerecht angebracht. Eine neue Heizung kann mitunter hohe Einsparungen erzielen. Denn moderne Heiztechnik arbeitet besonders effizient, hat höhere Wirkungsgrade und braucht somit viel weniger Energie als alte Anlagen. Immer mehr neue Heizungen nutzen Erneuerbare Energien wie Holz, Erdwärme oder die Sonne.
Eine Energieberatung lohnt sich mehrfach
Richtig vorzugehen spart nicht nur Energie, sondern auch Geld, Zeit und Nerven. Ist uns kalt, helfen oft schon warme Socken, sich zu bewegen oder draußen eine Mütze aufzusetzen. Genauso bringen das Haus bereits einzelne, effiziente Schritte voran. Was ein Haus tatsächlich einsparen kann und welche Maßnahmen sich wirklich lohnen, kann ein Energieberater berechnen. Die Beratung lohnt sich dabei mehrfach, als wichtige Entscheidungsgrundlage für den Eigentümer und auch für ein Angebot vom Handwerker. Sie zeigt die Schwachstellen und Einsparmöglichkeiten auf, benennt konkrete Modernisierungsmaßnahmen, was sie bringen und sagt, in welcher Reihenfolge die am besten anzugehen sind. Ein Energieberater hilft zudem, die gesetzlichen Rahmenbedingungen einzuhalten, bewahrt vor Fehlinvestitionen und sichert Fördergelder.
Warum Geld verschenken? Förderung nutzen!
Die fallen nämlich bei vielen Modernisierungen einfach unter den Tisch. Wer denkt, wo es was „umsonst“ gibt, da greifen doch alle zu – der irrt. Die wenigsten kennen ihre Fördermöglichkeiten. Andere scheuen den Aufwand, sich mit den Voraussetzungen und Antragsformularen auseinander zu setzen. Die Fördergelder deshalb links liegen lassen? Zinsgünstige Förderkredite und Zuschüsse helfen dabei, bereits bei Investition und Einbau zu sparen!
In der Fördermitteldatenbank foerderdata.de sind über 6.000 Bau- und Modernisierungsförderungen erfasst. Energieeinsparung steht bei den Förderschwerpunkten ganz oben. Fürs Haus passende Förderungen, findet man hier gezielt nach Ort, Haus und geplanter Maßnahme. Und die kommen von mehreren Stellen: Bund, Länder, Landkreise, Städte, Gemeinden und Energieversorger beteiligen sich mitunter an den Modernisierungskosten. Das BAFA bezuschusst erneuerbare Energien-Heizungen, Solaranlagen und BHKW. Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bezuschusst private Hauseigentümer bei energieeffizienten Vorhaben mit mindestens 10 % ihrer Kosten. Zinsgünstige Förderkredite gibt es von KfW und Landesbanken nicht nur fürs Energiesparen, sondern auch für den Hausbau, den Immobilienkauf und für An-, Um- und Ausbaumaßnahmen, zum Beispiel für einen altersgerechten Wohnraum.
Zuschuss von der Stadt oder der Gemeinde
„Kutschka weiß: „Was die wenigsten wissen: Lohnende Zuschüsse gibt es oftmals direkt vor der Haustür: Von der Stadt, der Gemeinde oder dem Energieversorger“. Der große Vorteil: Regionale Förderungen können oftmals ergänzend zu den Förderungen von Bund und Ländern genutzt werden. Je nach Förderprogramm unterschiedlich, beteiligen sich Kommunen zumeist prozentual anteilig an den Kosten oder legen einen Zuschuss, z.B. je Quadratmeter gedämmter Fläche fest.
Neben den klassischen Zuschüssen und Förderdarlehen können Energieversorger im Rahmen von Strom- oder Wärmelieferverträgen weitere, geldwerte Vorteile anbieten. Von Festpreisen über Wert- oder Energiegutschriften bis hin zu Wartungs-, Handwerksleistungen oder Energieberatungen - die Bandbreite ist groß.
Fördermittel haben zwar keinen direkten Einfluss darauf, wie viel eine Modernisierung von Heizung, Fenstern, Wänden, Keller und Dach wirklich bringt. Doch für sowieso anstehende Maßnahmen, geben Fördermittel die Chance für zusätzliche Spielräume. Sei es höherwertige Produkte einzubauen, gleichzeitig eine weitere Maßnahme anzugehen oder einfach die Haushaltskasse zu entlasten. Politik hin oder her - Wer clever saniert und die Förderungen nicht links liegen lässt, kann das Optimum für sich und sein Haus herausholen.










