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Irreführende Rentenbescheide: Finanzexperten warnen vor Altersarmut

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(openPR) Schkölen/Jena, 29. September 2014 - Die Honorarberater von Zeroprov (zeroprov.de) warnen vor irreführenden Angaben in der jährlichen gesetzlichen Renteninformation. Die Zahlen spiegeln Verbrauchern ein falsches Bild ihrer künftigen Altersrente vor. Dadurch wird häufig auf eine private Zusatzversorgung verzichtet, was zu hoher Altersarmut führen kann. Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung und die Einkommenssteuer bleiben bei den Rentenangaben ebenso wenig berücksichtigt wie die Kaufkrafteinbußen durch Inflation.



Die "Renteninformation" der Deutschen Rentenversicherung informiert jedes Jahr über die aktuelle Höhe der künftigen Regelaltersrente. Meist wird der Bescheid zur Kenntnis genommen und bei den Altersvorsorgeunterlagen abgeheftet. Dieses Handeln rächt sich spätestens bei Rentenbeginn, denn der Teufel steckt im Detail: Der ausgewiesene Betrag ist die Bruttorente, Beiträge zu Kranken- und Pflegeversicherung sowie die Einkommenssteuer müssen noch abgeführt werden. An dieser Stelle fehlt der klare Hinweis, dass die Abzüge die prognostizierte Altersrente erheblich schmälern werden.

Tatsächliche Rente ist extrem gering

Angenommen die Renteninformation prognostiziert eine Regelaltersrente in Höhe von 1.016,00 Euro monatlich, dann ergeben sich folgende Abzüge:

1.016,00 EUR Monatsrente
- abzüglich 83,30 EUR (Krankenversicherung z. Zeit 8,2%)
- abzüglich 20,80 EUR (Pflegeversicherung z. Zeit 2,05%)
- abzüglich 152,40 EUR (Einkommenssteuer von Ø 15%)
= monatliche Netto-Rente von 759,80 EUR.

Mit Abzügen von rund 25 Prozent reduziert sich der monatliche Rentenbetrag auf nur noch 759,80 Euro. Des Weiteren wird im Kleingedruckten der Renteninformation darauf hingewiesen, dass Renten im Vergleich zu Löhnen zukünftig geringer steigen. Hierzu kommt außerdem der Kaufkraftverlust durch Inflation. Im Beispiel berücksichtigen wir einen Kaufkraftverlust von 1,5% pro Jahr und den Renteneintritt in 30 Jahren. Die Nettorente schmälert sich daraufhin auf nur noch 478,70 Euro pro Monat gemäß heutiger Kaufkraft. Dieser Betrag entspricht nicht einmal der Hälfte der angegebenen Bruttorente. Erst jetzt ist erkennbar, wie extrem niedrig die gesetzliche Rente später tatsächlich ist.

Rentenbescheid gibt trügerische Sicherheit

1.016,30 Euro Bruttorente wirken auf dem ersten Blick als ausreichende Versorgung im Alter. Die reale Nettorente mit Berücksichtigung von Abzügen und Kaufkraftverlusten beträgt bei diesem Beispiel jedoch lediglich 478,70 Euro. Würde die Deutsche Rentenversicherung diese Reduzierungen offen kommunizieren, wäre der Handlungsdruck der Bürger deutlich höher, die private Altersvorsorge hätte eine viel größere Bedeutung und vielen Menschen bliebe ein Leben in Altersarmut erspart. Ohne eigene finanzielle Vorsorge werden viele Menschen im Ruhestand nur von einer Nettorente auf Höhe des Hartz IV-Satzes leben. Experten warnen seit langem, dass aufgrund irreführender Angaben die Mehrheit der Deutschen nicht ausreichend für die Altersvorsorge privat vorsorgt. Sie sind direkt von Altersarmut bedroht.

Checkliste zur privaten Altersvorsorge

Zur privaten Altersversorgung gibt es keine Alternative. Wer einige wesentliche Dinge beachtet, kann seinen Ruhestand entspannt genießen:
1. Streuen Sie ihr Geld in verschiedene Anlagen (Versicherungen, Investmentfonds, Immobilie, Sachwertbeteiligungen usw.).
2. Achten Sie auf niedrige Kosten der Finanzprodukte. Ideal sind provisionsfreie Versicherungen (sogenannte Nettotarife), die von Honorarberatern angeboten werden.
3. Ab 2015 sinkt die garantierte Verzinsung von aktuell 1,75% auf nur noch 1,25%. Diese Reduzierung um 0,5% pro Jahr bewirkt, dass bei gleichen Sparraten am Ende der Laufzeit einige tausend Euro weniger zur Verfügung stehen. Wer seine private Altersvorsorge mit einer privaten Rentenversicherung aufstocken will, sollte seinen Vertrag unbedingt vor dem 1. Januar 2015 abschließen.
4. Orientieren Sie sich beim Vergleich von Versicherungsangeboten an den Garantiewerten statt auf Auszahlungen inkl. nichtgarantierter Überschüsse. Diese können reduziert oder komplett gestrichen werden und eignen sich deshalb nicht für eine seriöse Altersvorsorge-Planung.
5. Vergleichen Sie stets mehrere Angebote vor einem Abschluss hinsichtlich Kosten, Auszahlungen und Flexibilität.
6. Sollten Sie bei einem Angebot unsicher sein und Fragen haben, greifen Sie auf die Hilfe eines Honorarberaters zurück. Dieser berechnet Ihnen den Beratungsaufwand und lebt nicht von Provisionen. Er hat also keinen Verkaufsdruck, Ihnen ein bestimmtes Produkt anzubieten.

Eine interaktive PDF zur Ermittlung der persönlichen Altersrente können Sie hier downloaden: http://bit.ly/ZrPrV

Honorarfreies, druckfähiges Bildmaterial wie Infografiken zur privaten Altersvorsorge finden Sie unter http://www.zeroprov.de/bildmaterial

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