(openPR) Malerei-Ausstellung vom 04.10. bis 01.11.2014
In der ersten Einzelausstellung der Galerie Heinz Kramer zeigt der in Hamburg lebende Künstler Henrik Hold, dessen künstlerische Arbeit zuletzt von der Stiftung Kunstfonds gefördert wurde, Stillleben und Interieurs, die im Laufe des vergangenen Jahres entstanden sind.
Eine konzentrierte Auswahl von Variationen dieser seit langem vom Künstler bevorzugten Motive wird in der Ausstellung diskursiv einander gegenüber gestellt. Hold befasst sich mit Motiven, die ihm als Orte und Gegenstände sehr vertraut sind und die er meist leicht, aber mitunter auch deutlich malerisch variiert. Das führt in der Zusammenstellung der Arbeiten nicht erst in dieser Ausstellung zu Déjà-vus. Besonders in Hinsicht auf die Interieurs der Reihe Clemens-Schultz-Straße 43/3.OG aus den vorangegangenen Schaffensperioden des Künstlers ist dieser Eindruck richtig.
Farbwahl, Lichtverhältnisse, Schattenspiele und malerischer Duktus schreiben Orten und Gegenständen fast unmerklich Eigenschaften zu. Statisches löst sich auf und es entstehen Charakteristika, die beim gleichen Motiv hervorragend differenziert behandelt, sehr verschieden und von besonderer Intensität sein können. Verblüffend ist, wie jede Arbeit im Zusammenspiel mit den anderen für sich besteht und eine eigene Aura entwickelt. Es stellt sich bald die Einsicht ein, dass die Arbeiten nicht den Bildgegenstand thematisieren, der eher modellhaft aufzufassen ist. Vielmehr werden mit jedem Bild die vielen Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit einer scheinbaren Realität und der Flüchtigkeit von Zeit angesprochen. Hold konzentriert mit seinen Bildern letztlich das Augenmerk des Betrachters auf die Vielfalt des Gleichen, was herausfordert und berührt.













