(openPR) Bereits zum vierten Mal engagiert sich die Lebenshilfe Berlin am 28. September bei der Kleiderablage und der Zielversorgung für die Läuferinnen und Läufer des Berlin-Marathons. Menschen mit Behinderung, Mitarbeiter und 20 Azubis des Lebenshilfe-Partners Telekom sind bei der Ab- und Ausgabe der Kleidersäcke gemeinsam aktiv. Weitere Helfer versorgen die Läufer mit Obst und Getränken am Ziel. Insgesamt sind 50 Personen im Einsatz.
„Bei der Kleiderablage haben wir ganz schön was zu tun“, sagt Toni Fischer. Er ist 26 Jahre alt, lebt in einer Wohngemeinschaft der Lebenshilfe Berlin und engagiert sich regelmäßig als freiwilliger Helfer bei den Berliner Läufen. An der Kleiderablage nimmt er Beutel entgegen und gibt sie nach dem Lauf wieder heraus. Dabei achtet er darauf, dass nichts durcheinandergerät und jeder seine Jacke und Hose wiederbekommt. „Das macht richtig Spa?, findet Toni Fischer, „an dem Sonntag stehe ich sogar gerne auf. Wir müssen nämlich schon um sechs anfangen.“
„Allen Freiwilligen gefällt diese ganz besondere Atmosphäre eines großen Lauf-Events. ‚Behindert oder nicht‘ spielt hier keine Rolle. Die Engagierten akzeptieren sich gegenseitig. Jeder findet seinen Platz“, erklärt Tanja Weisslein, Freiwilligenkoordinatorin der Lebenshilfe Berlin.
In der Regel finden Kooperationsprojekte mit Wirtschaftsunternehmen zu Gunsten sozialer Organisationen wie der Lebenshilfe statt. Beim Berlin-Marathon ist es umgekehrt. Menschen mit Behinderung sind nicht Empfänger, sondern selbst aktiv und tun etwas für andere.
„Engagement ist keine Einbahnstraße. Menschen mit Behinderung zeigen, dass sie Teil der Gesellschaft sind. Ihr Engagement macht sie stolz und selbstbewusst. Wir schaffen dafür die Rahmenbedingungen und freuen uns, dass uns die Telekom dabei seit Langem unterstützt“, sagt Ulrich Bauch, Geschäftsführer der Lebenshilfe gGmbH in Berlin.













