(openPR) Was muss passieren, dass in jeder Region des 4.300 Kilometer langen Landes auf einmal gefeiert wird? Jedes Jahr am 18. September feiert Chile mit den Fiestas Patrias seine Unabhängigkeit von der spanischen Krone. Mit typischen Gerichten, chilenischem Wein und dem Nationaltanz Cueca sowie der Militärparade in Santiago de Chile gedenkt das längste Land Südamerikas dem südamerikanischen Unabhängigkeitskrieg von 1810. In der Woche des “Dieciocho”, wie der
Nationalfeiertag auch genannt wird (spanisch Achtzehn), wird von Arica, der nördlichsten Stadt Chiles an der Grenze zu Peru, bis zur Siedlung Villa Las Estrellas in der Antarktis, dem südlichstenPunkt des nationalen Territoriums, gefeiert.
Folklore-Veranstaltungen, Rodeo-Shows, Musik und Cueca-Wettbewerbe stehen auf dem Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein sowie für Einheimische und Besucher. Auf öffentlichen Plätzen schwingen die Chilenen in bunten Trachten das Tanzbein und lassen Traditionen und Bräuche aufleben. Bei der Cueca tanzen die Tanzpartner aufeinander zu und im Halbkreis umeinander herum und unterstreichen mit bunten Tüchern ihre Bewegungen. Die chilenischen
Rodeoreiter, die “Huasos”, beeindrucken in Rodeoshows mit ihrem Können und tragen stolz die blau, weiß, rote Flagge Chiles.
Für das leibliche Wohl sorgen reichhaltige “Asados”, zu denen die ganze Familie zusammen kommt. Dazu gibt es die mit Fleisch, Zwiebeln, Ei und Oliven, Käse oder Fisch gefüllten Teigtaschen “Empanadas” oder den Maiskuchen “Pastel de choclo”. Chilenischer Wein und andere Getränke dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Typisch ist die “Chicha”, ein bierartiges Getränk, oder auch “Ponche”, Punsch aus Weißwein mit Früchten sowie “Terremoto”, was wörtlich Erdbeben heißt und als Weißwein mit Ananas-Eis und Pfirsichscheiben serviert wird. Der Fleischspieß “Anticuchos” ist eine weitere Besonderheit der chilenischen Küche.













