(openPR) Menschen und Tiere leben seit Jahrtausenden in einer engen, wenn auch sehr wechselhaften Beziehung. Eric Chaline beschreibt in seinem Buch „50 Tiere, die unsere Welt veränderten“ (Haupt Verlag) äußerst informativ 50 dieser überraschenden, kuriosen und lebenswichtigen Symbiosen.
Neben den bekannten Arten wie Honigbiene, Hausschaf oder Darwinfink beschäftigt sich der Brite mit Echten Hundsrobben, der Zwergfledermaus, dem Weißkopf-Seeadler und dem Zwergwal, deren Bedeutung für den Verlauf der Welt- und Menschheitsgeschichte ebenso groß ist. Von Domestizierung über die Einbindung in Produktionsprozesse bis hin zur fast völligen Ausrottung – Chaline beschreibt das Verhältnis der Menschen zu „ihren“ Tieren differenziert und scharfsinnig. Informationen aus Geschichte, Kunst, Literatur und Wissenschaft werden bei den Beiträgen zu den einzelnen Arten herangezogen, wodurch sich die oft wechselseitige Beziehung zwischen Tier und Mensch noch deutlicher erschließt. Chaline beschreibt die Rolle des Zwergwals beispielsweise im Zusammenhang mit den Themen Nahrung und Wirtschaft/Handel. Früher wurde dieses Säugetier wegen seines Fleisches und Öls gejagt und war dadurch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, mittlerweile verschiebt sich das Wachstumspotenzial ehemaliger Walfängergemeinden auf den Bereich Whale-Watching.
Eric Chaline hat ein Buch für Tier- und Naturfreunde sowie historisch Interessierte gleichermaßen geschaffen. Durch die reiche Bebilderung und den Einband aus Halbleinen haben auch bibliophile Leser ihre wahre Freude an dem Titel.
Eric Chaline:
50 Tiere, die unsere Welt veränderten
Haupt Verlag
224 Seiten, über 150 Abbildungen, Halbleinen, gebunden, 17 x 22,7 cm
€ 29,90 (D) / € 30,80 (A) / CHF 38,90
ISBN 978-3-258-07855-7









