(openPR) Oppenheim / Rhein (mxp) - Gestern wurde in weiten Teilen unseres Landes der bisher wärmste Tag dieses Jahres registriert. Nur im Nordwesten und Westen bis ins Rhein-Main-Gebiet dämpften schon frühzeitig teils kräftige Schauer die Temperaturen. Sie zogen im Lauf des Vormittags von Westen ins Land und wurden eingerorts - so auch in einigen Teilen des Rhein-Main-Gebietes - von den ersten Gewittern der Saison begleitet, sodass die Temperaturen mit Werten zwischen 14 und 17 Grad im Rhein-Main-Gebiet etwas hinter den Erwartungen zurück blieben. Das wissen die Meteorologen des privaten Wetterdienstes meteoXpress Ltd. zu berichten.
Hingegen kletterten am Oberrhein die Höchsttemperaturen - wie von uns vorhergesagt - auf Werte zwischen 20 und 21 Grad. Zum Spitzenreiter avancierte Konstanz mit beachtlichen 21,5 Grad. Auch in Bayern hielten sich die Temperaturen vielerorts knapp unter oder um die 20-Grad-Marke herum auf. Und der Schnee kam in den Alpen bis in Höhen um 2500 Meter ins Schwitzen und verflüssigte sich.
Kein Wunder also, dass die Flusspegel kräftig steigen. Sowohl kräftige Regenschauer als auch die starke Schneeschmelze liefern momentan mehr Wasser als uns lieb sein kann.
Am Donnerstag wartet dann auch schon das nächste Regengebiet auf uns. Für Wassernachschub ist somit bestens gesorgt. Helfen kann da nur sonniges Wetter, aber das ist nicht in Sicht. Eine Alternative wäre noch kaltes Wetter, damit zumindest die Schneeschmelze in den Bergen gestoppt wird. Doch beim Blick auf den Kalender empfiehlt sich diese Variante kaum als eine wünschenswerte Problemlösung.
Dennoch: Pünktlich zum April könnte nächste Woche nochmals der Winter zurückkommen und das typische Aprilwetter mitbringen. Hoffentlich muss bis dahin nicht zu viel Wasser den Rhein und andere Flüsse hinunter fließen...
Bis zum nächsten Mal,
Udo Baum, Meteorologe bei meteoXpress
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Herr Florian Hirschmann
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