(openPR) Mit der nötigen Unterstützung ist auch nach schweren Unfällen oder Erkrankungen der Weg zurück ins Leben möglich. Das hat der ehemalige Turnweltmeister Eberhard Gienger vor 14 Jahren selbst erfahren, als er nach seinem Fallschirmabsturz gekämpft und den Sprung zurück ins Leben geschafft hat. „Ohne eine gute Rehabilitation wäre das nicht möglich gewesen“, so Gienger. Um darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig eine qualitativ hochwertige und individuelle Rehabilitation ist, sprang Eberhard Gienger für die Kampagne „Meine Reha – Mein Leben“ heute erneut aus 4000 Metern Höhe.
Tandempartnerin des Sprungs war Katharina Ruppelt, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit bei der DEGEMED. Sie betreut die Kampagne und wünscht sich ein stärkeres Bewusstsein für die Relevanz von Rehabilitation in der gesundheitlichen Versorgung. „Den meisten Menschen ist gar nicht bewusst, was während einer Reha geleistet wird. Es gelingt vielen Patienten nur durch eine gute Behandlung, wieder in das Erwerbsleben und in den Alltag zurück zu finden“, so Ruppelt. Gienger und Ruppelt wollen zeigen, dass Reha vieles möglich macht – in diesem Fall auch Extremsport. „Dies gelingt aber nur, wenn den Patienten die Rehabilitation als Komplexleistung vollständig zur Verfügung steht und nicht nur ein Teil davon“, meint Eberhard Gienger.
Auch der Zugang zur Rehabilitation ist durch intransparente Strukturen erschwert. Manche Patienten scheitern häufig schon am bürokratischen Antragsverfahren. Das muss sich ändern. Die Kampagne setzt sich daher auch für einen besseren Zugang in die Reha ein. „Der Weg in die Reha ist oft noch sehr umständlich. Dabei muss er so schnell und direkt sein wie ein Fallschirmsprung!“, fordert Christof Lawall, Geschäftsführer der DEGEMED. Zahlreiche Reha-Kliniken und Einzelpersonen unterstützen inzwischen die Kampagne „Meine Reha - Mein Leben.“











