(openPR) Schwanstetten, 08. September 2014 - Pünktlich zum Tag des deutschen Denkmals am 14. September, bietet auch der historische Schwan in Schwanstetten Interessierten einen Blick hinter die Kulissen. Nicht nur als vorbildlich restauriertes Denkmal feiert der Schwan diesen Tag, sondern auch als seinen ersten Geburtstag.
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Der eindrucksvolle Fachwerkbau war bereits als „Erbschenke zum Schwan“ in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts beliebter Treffpunkt für Reisende. Nachdem das Gebäude für längere Zeit zum Verkauf stand, verliebte sich Hotelfachfrau Sylvia Lehmann in den Schwan. Mit viel Liebe und Fingerspitzengefühl renovierte sie die 20 Hotelzimmer und gestaltete auch den Eingangs- und Barbereich offen und freundlich. Vor einem Jahr öffnete der Schwan dann wieder seine Pforte. Am 14. September begeht er seinen ersten Geburtstag und lässt sich zugleich auch als Denkmal feiern.
„Die Resonanz zur Eröffnung vor einem Jahr war umwerfend. Schon im Vorfeld haben wir so viel Zuspruch und Interesse erhalten“, erinnert sich Besitzerin Sylvia Lehmann. „Aber ohne das ganze Team hätten wir dieses Projekt nie so umsetzen können. Schon bei den Renovierungsarbeiten haben alle mit angepackt. Dass bis heute alle Mitarbeiter an Bord geblieben sind, macht mich besonders glücklich und ist in unserer Branche alles andere als üblich. Wir konnten sogar das Team vergrößern und bilden schon in diesem Jahr zum ersten Mal selbst aus.“ Die Begeisterung der Belegschaft und der Gäste hält nach wie vor an und der Schwan gilt heute als kulinarischer Treffpunkt, lieb gewonnene Unterkunft, angesagte Veranstaltungslocation und kultureller Veranstaltungsort.
„Die Investitionen für den Umbau haben sich gestalterisch wirklich bezahlt gemacht. Gerade im Eingangsbereich haben wir mehr Licht und Raum für unsere Gäste geschaffen. Man soll sich sofort willkommen fühlen, wenn man den Schwan betritt“, meint Sylvia Lehmann. „Deshalb haben wir in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutzamt die Rezeption völlig umgestaltet. Das Fachwerk kommt jetzt viel besser zur Geltung. Auch die moderne SchwanenBar lädt unsere Besucher seit einem Jahr zu echten italienischen Kaffeespezialitäten oder einem Glas Wein ein. Der traditionell fränkische Charme unseres Hauses ist trotz der Umbaumaßnahmen erhalten geblieben. Wirklich modern sind lediglich unsere Badezimmer im Hotelbereich geworden.“
20 wohnlich eingerichtete Zimmer mit Fachwerkcharme warten mit den neuen Bädern auf. Jedem Hotelzimmer ist, je nach Thema, ein ganz individuell passender Einrichtungsstil gewidmet. Gäste können heute zwischen dem „Spitzwegzimmer“, dem „Schimmelreiter“, „Hans im Glück“, dem „Almstübchen“ oder 16 weiteren Themenzimmern wählen. „Auch mit dem Hotelkonzept liegen wir goldrichtig. Es macht uns wirklich sehr stolz, wenn unsere Besucher das Besondere zu schätzen wissen. Wir bekommen viel Lob und gerade unsere ausländischen Gäste sind von der fränkischen Gemütlichkeit und der Individualität absolut begeistert“, erklärt Sylvia Lehmann.
Im Restaurantbereich genießen Besucher die gehobene fränkische Küche. Die Speisekarte bietet jahreszeitlich ausgesuchte Schmankerl - auch gerne modern interpretiert - und fränkische Klassiker. Besonders die vielen Stammgäste geben dem Gastrokonzept der Schwanenwirtin Recht. Um der wachsenden Nachfrage für Feierlichkeiten und Tagungen nachzukommen, wurde neben dem historischen Markgrafensaal jüngst das Erdgeschoss des ehemaligen Brauhauses ausgebaut. Für besondere Begeisterung sorgte in diesem Sommer die Eröffnung des Biergartens im idyllischen Innenhof. Wo früher Pferdekutschen haltmachten, frönt man heute - mit Blick auf Wein bewachsene Holzbalkone und Fachwerkfassaden - der fränkischen Biergarten- und Grillkultur.
Am 14. September können alle Schwanen-Fans ab 11:00 Uhr beim Geburtstagsbruch den Ehrentag gemeinsam mit dem ganzen Team feiern. Ab 15:00 Uhr dürfen Geschichtsbegeisterte und Interessierte zum Tag des deutschen Denkmals auch hinter die Kulissen des Schwans blicken. Der Museumsverein entführt beim Blick hinter die Kulissen bis ins späte Mittelalter und zeigt Geschichte zum Erleben und Anfassen. Beim anschließenden Diavortrag gibt es Wissenswertes, Beschauliches und Anekdoten rund um Schwand und den Schwan.
„Wir freuen uns, wenn wir viele Besucher auch für die historische Seite des Schwans begeistern können. So ein Denkmal ist etwas ganz Besonderes mit einer einmaligen Atmosphäre. Es macht uns stolz, wenn Gäste dieses Ambiente zu schätzen wissen und unsere Bemühungen, dieses zu erhalten“, resümiert Sylvia Lehmann. Das nächste Projekt hat die Schwanenwirtin schon ins Auge gefasst, dann soll die Fassade im neuen Glanz erstrahlen.












