(openPR) Frankfurt, 27. Mai 2003. Viterra Rhein-Main, 100%ige Tochter der Viterra AG, Essen, erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 134,4 Mio. € und lag damit auf Budgetniveau. Das Ergebnis vor Zinsen und Abschreibungen (das sogenannte EBITDA) stieg auf 72,2 Mio €. Hier wurden die gesteckten Ziele klar übertroffen.
Beim Betriebsergebnis wurden mit -8Mio. € die Planwerte um etwa 10 Mio. € übertroffen. Das Betriebsergebnis ist bedingt durch die Zinsaufwendungen für die Kaufpreisfinanzierung und die Abschreibungen auf die zu Marktwerten bilanzierten Immobilien planmäßig negativ.
Das Portfolio der Viterra Rhein-Main besteht aus rund 22.000 Wohnungen, davon 17.400 im Rhein-Main-Gebiet und Hessen. Ein weiterer Schwerpunkt ist Bonn und die Eifel mit 4.600 Wohnungen. Darüber hinaus verwaltet das Unternehmen ca. 1.300 Wohnungen in Wohnungseigentumsgemeinschaften und bewirtschaftet rund 1.400 Wohnungen in Frankfurt für die Deutsche Bundesbank. Die Strategie der Viterra Rhein-Main ist eine konsequent auf Wertsteigerung ausgerichtete Handelstrategie. Diese besteht aus dem Ankauf geeigneter privatisierungsfähiger Bestände, deren effektiver Bewirtschaftung sowie einem möglichst kleinteiligen Verkauf.
Ergebnisse im DetailIm abgelaufenen Geschäftsjahr verkaufte Viterra Rhein-Main insgesamt 974 Wohnungen - mit Schwerpunkt im Rhein-Main-Gebiet - hauptsächlich an Mieter und Selbstnutzer. Damit wurde sowohl die Vorjahreszahl als auch die Planung übertroffen. Die wiedervermietungsbedingte Leerstandsquote hat sich mit 1,5% gegenüber 2001 (1,4%) kaum verändert. Leerstände ergeben sich hier hauptsächlich in den strukturschwachen Regionen wie Nordhessen oder der Eifel; in den Kerngebieten des Rhein-Main-Gebiets liegt die Leerstandsquote bei nur 0,5%. Die Nettokaltmiete ist gegenüber 2001 im vergangenen Jahr um 2,5% auf durchschnittlich 5,06 €/qm gestiegen.
Die Aufwendungen für Instandhaltung und Modernisierung stiegen im vergangenen Jahr mit rund 25 Mio.€ leicht an (2001 = 24 Mio. €). Für das laufende Geschäftsjahr 2003 sind rund 26 Mio. € geplant.
Neue UnternehmensstrukturIm Zuge der Zusammenführung der Aktivitäten der Frankfurter Siedlungsgesellschaft mbH (FSG) und der WohnBau Rhein-Main AG (WBRM) wurde das Unternehmen im vergangenen Jahr auf allen Ebenen neu strukturiert. Um eine größere Kundennähe zu erreichen wurde die Bewirtschaftung in sechs Kundencentern dezentralisiert - in Bonn, Darmstadt, Frankfurt (2x), Wiesbaden und Oberursel. Die hohen Besucherzahlen bei den im Februar 2003 durchgeführten Tagen der Offenen Tür zeigen die große Akzeptanz auf Kundenseite.
Ein weiteres Projekt im vergangenen Jahr war die Ablösung der beiden bestehenden EDV-Systeme: Als erstes Wohnungsunternehmen im Rhein-Main-Gebiet führte die Viterra Rhein-Main SAP sowohl im kaufmännischen Bereich als auch in der Bewirtschaftung ein.
Begleitet wurde die Umstrukturierung durch einen internen Change Management-Prozess mit zahlreichen kommunikativen Maßnahmen, angefangen von regelmäßigen, informellen Treffen der Geschäftsführung mit den Mitarbeitern über gemeinsame Veranstaltungen bis zu tagesaktuellen Rundmails zur aktuellen Lage.








