(openPR) Sehr guten Zuspruch bei mittelständischen Unternehmen aus dem Osnabrücker Land fand die Veranstaltung der Heidrun Stubbe GmbH, bei der in Georgsmarienhütte das neue Programm der EU zur Förderung der Markteinführung von Innovationen vorgestellt wurde. Pero von Strasser und Julia Kümper (s. Foto) vom Enterprise Europe Network der Hochschule Osnabrück (EEN) konnten wertvolle Tipps für die Antragstellung geben. Erstmals ist es bei diesem EU-Programm nicht mehr erforderlich, dass mehrere Unternehmen aus verschiedenen EU-Ländern kooperieren. Schon ein einzelnes Unternehmen kann Antragsteller sein. Gefördert werden können neue Produkte, Technologien oder Dienstleistungen, die auf internationalen Märkten erstmals eingeführt werden sollen, mit 75 % der entstandenen Kosten. In der Startphase ist dafür ein Betrag von 50.000,-- Euro vorgesehen, in der Phase 2 steigert sich der Förderbetrag noch erheblich. "Damit ein Antrag Chancen auf Bewilligung hat, müssen die Marktchancen deutlich herausgearbeitet werden", betonte Julia Kümper. "An diesem Kriterium sind bisher schon mehrere Anträge gescheitert". Für die Antragstellung sind keine Themen vorgegeben. Zur Verdeutlichung der Möglichkeiten wurde am Beispiel der Osnabrücker Firma Stahlotec erläutert, wie die Förderung genutzt werden könnte. Anschließend stellte Heidrun Stubbe noch ein Programm des Bundeswirtschaftsministeriums vor. "Wer ein kleineres Projekt plant, so dass sich die Antragstellung für die EU-Förderung nicht lohnt, kann auf die Innovationsgutscheine zurückgreifen", meinte die Innovationsberaterin. "Der Vorteil des Programms "go-innovativ" ist, dass das Unternehmen hier keinen Förderantrag stellen muss. Es kann mit einem Innovationsgutschein bezahlen". Immerhin 20.000 Euro jährlich beträgt hierbei die Höchstsumme der Förderung. Die Referenten beantworteten noch zahlreiche Fragen der Teilnehmer und boten für Projekte ihre weitere Unterstützung an.
















