(openPR) Nun also doch: Benko, René, nach Berggruen, Nicolas.
Die üblichen Schwarz- und Hellseher der Branche werden nun sagen, dass das ja auch nicht anders zu erwarten war, so, wie sich die Dinge unter Herrn Berggruen entwickelt haben. Jahraus, jahrein liest man, dass Berggruen letztlich nur einen müden Euro zur Übernahme der Karstadt-Warenhäuser investiert habe, ansonsten nur noch Feuilleton, nämlich gute Worte. Es wurde damals viel geredet, aber es sollen doch keine (versprochenen) Millionen geflossen sein, stattdessen flossen Millionen in die Gegenrichtung für die Lizenzierung des Namens Karstadt. Das Konzept des Laissez-faire und No-Investment wurde Berggruen leicht gemacht, denn Gewerkschaften und Politik hatten ihn doch seinerzeit doch mächtig hofiert und Herrn Benko verschmäht. Der eine rettet gerne gleich die ganze Welt, der andere soll nun zumindest die deutsche Warenhaus-Kultur retten helfen.
Wir erleben mehr oder weniger einen Notverkauf bei riesigem Investitionsstau, nur dieses Mal ohne Frau von der Leyen. Natürlich hat Herr Berggruen seinerzeit Karstadt vor dem Schließen gerettet, aber was nun?
Das alles ist Vergangenheit, für die bekanntlich niemand auch nur nur einen Cent herausrückt und die Gegenwart scheint weiterhin mit Verlusten gepflastert zu sein. Ist Berggruen deswegen ein Blender oder gar Scharlatan? Oder doch einfach nur ein simpler Investor, der von Möglichkeit zu Möglichkeit reist und jeweils das Beste versucht, daraus zu machen, nämlich z.B. aus 1 € immerhin 40 Mio. € Lizenzeinnahmen?
Karstadt wurde die Marke genommen – und damit aus Marketingsicht das Rückgrat gebrochen. Herr Benko nun erhält sie zurück und hat damit wieder „alles unter einem Dach“: Luxus, Sport und „normale“ Warenhäuser, aber letzteren fehlt´s gewaltig an Ideen und vor allem Geld. Der Verzicht der Gewerkschaften und einiger Vermieter war beileibe nicht umsonst, aber anscheinend doch mehr oder weniger vergebens. Doch die verlorenen Jahre von Karstadt sind keineswegs nur die Berggruen-Jahre, es dürften sich schnell ein Dutzend Jahre und auch mehr zusammenzählen lassen – und damit letztlich auch die Vorbesitzer und deren Management mit einschließen, vorsichtig ausgedrückt.
Aber die entscheidende Frage ist: Hat Karstadt in Zukunft eine Chance? Die Antwort: Ja, bedingt, mit vielen Härten und Fragezeichen verbunden, jedoch wohl nur ohne Selbstdarsteller und eigenhändige Suppenköche. Denn Amazon heißt das neue Warenhaus – millionenfach alles und noch mehr unter einem Dach!
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Die Ulrich Eggert Consulting.Köln wurde zu Anfang 2007 von Ulrich Eggert in Köln nach über 32 jähriger Tätigkeit bei der ehem. BBE-Unternehmensberatung GmbH, Köln, davon mehr denn 13 Jahre als Geschäftsführer, gegründet. Ulrich Eggert setzt heute als freiberuflicher Unternehmensberater, Referent, Moderator und Organisator von Veranstaltungen sowie als Trend- und Zukunftsforscher und Autor von Studien und Fachbüchern seine erfolgreiche Tätigkeit für Handel/Handwerk, Industrie und Dienstleistung fort.
Seine Tätigkeitsfelder sind u. a.:
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-- Neue Geschäftmodelle und Formate
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