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Beim Schlaganfall ist schnelles Handeln gefragt

06.08.201419:24 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Schlaganfallbus tourt durch Bayern

Rummelsberg /Altdorf. Im Rahmen der Aufklärungskampagne „Bayern gegen den Schlaganfall“ tourt derzeit ein knallroter Doppeldeckerbus tourt durch den Freistaat, um die Sensibilität der Bürger für das Thema Schlaganfall zu erhöhen. Am Dienstag machte der Bus in Altdorf Halt. Unterstützung erhielt die Kampagne vor Ort durch die Neurologen des Krankenhauses Rummelsberg, des Gesundheitsnetzwerk Franken Jura, das DRK Altdorf, die Wallensteinapotheke und die Notärzten des Nürnberger Landes.



Der Schlaganfall gehört zu den großen Volkskrankheiten, alleine in Deutschland sind jährlich etwa 250.000 Menschen davon betroffen. „Hoher Blutdruck, Rauchen und Diabetes zählen zu den wichtigsten Risikofaktoren“, so PD Dr. Martin Winterholler, Chefarzt der Neurologischen Klinik am Krankenhaus Rummelsberg. Um die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf dieses Thema zu lenken ist seit einem guten Monat der Schlaganfallbus in Bayern unterwegs. Unter dem Motto „Bayern gegen den Schlaganfall“ sind bei jeder Station Mediziner von benachbarten Kliniken anwesend, um interessierte Bürgerinnen und Bürger rund um dieses dringende Thema aufzuklären. In Altdorf unterstützte die Neurologische Klinik des Krankenhauses Rummelsberg zusammen mit den Mitorganisatoren des Gesundheitsnetzwerks Franken Jura, des DRK Altdorf, der Wallensteinapotheke und den Notärzten des Nürnberger Landes das Rahmenprogramm. Bereits am Vorabend referierte Chefarzt Dr. Martin Winterholler im Wichernhaus in Altdorf über Warnzeichen und notwendige Reaktionen im Ernstfall. „Wer hat in dieser Woche schon seinen Blutdruck gemessen?“, fragte er die Zuhörer. Die regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks ist wichtig im Kampf gegen den Schlaganfall, denn zu hohe Werte gehören neben Rauchen, Diabetes, erhöhten Blutfettwerten, Übergewicht, Bewegungsmangel, Alkohol und Drogen zu den wichtigsten Risikofaktoren. Zudem sollte jeder sein genetisch bedingtes Schlaganfallrisiko kennen. Wenn es zu einem Schlaganfall kommt, äußert sich das durch typische Symptome wie Lähmungserscheinungen oder Taubheit einzelner Körperteile oder sogar einer ganzen Körperhälfte, herabhängende Mundwinkel, Sprach- oder Sehstörungen oder Probleme, das Gesprochene von anderen zu verstehen. Dr. Winterholler erklärte den gesamten Ablauf der Behandlung vom Notruf über die neurologischen Untersuchungen in der Klinik bis hin Einstellung der Medikamente und zur Rehabilitation, die bereits am ersten Tag nach dem Schlaganfall begonnen wird. Zudem stellte er wichtige Präventionsmaßnahmen vor, durch die jeder sein persönliches Schlaganfallrisiko senken kann: „Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Blutdruck, achten Sie auf ausreichend Bewegung, genießen Sie Alkohol nur in Maßen, reduzieren Sie Übergewicht und Blutfettwerte.“ Im Anschluss an den Vortrag nahm das Publikum die Einladung zur Diskussion gerne an und stellte zahlreiche Fragen.

Am Dienstag stand der Schlaganfallbus auf dem Marktplatz in Altdorf. Ein spezialisiertes Team der Rummelsberger Neurologie stellte die Diagnostik vor und stand für die Fragen interessierter Passanten bereit. Sanitäter präsentierten den Innenraum eines Krankenwagens. In einem Fragebogen konnten die Besucher ihr persönliches Schlaganfallrisiko ermitteln und anhand der Ergebnisse den Rat der Mediziner einholen. Besonders betonten die Experten den Zeitaspekt. Um bleibende Schädigungen wie die bekannte halbseitige Lähmung zu vermeiden, muss nach Auftreten der ersten Symptome schnell gehandelt werden. „Die ersten Stunden sind entscheidend – denn nur bei rascher Diagnosestellung und Einleitung einer Therapie in spezialisierten Schlaganfall-Stationen können dauerhafte Einschränkungen so gering wie möglich gehalten werden“, so Dr. Kerling, Leitender Oberarzt in der Neurologischen Klinik am Krankenhaus Rummelsberg.

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