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Die Weissenhofer: la partition perdue & des objets trouvés

01.08.201412:48 UhrKunst & Kultur
Bild: Die Weissenhofer: la partition perdue & des objets trouvés
Die Weissenhofer in der guten Stube, v.l.n.r. Keith, Carl und Bob (Foto: Klaus Mellenthin)
Die Weissenhofer in der guten Stube, v.l.n.r. Keith, Carl und Bob (Foto: Klaus Mellenthin)

(openPR) KÜNSTLER:
Matthias Beckmann (alias Carl) • Jörg Mandernach (alias Keith) • Uwe Schäfer (alias Bob)

Ausstellungsdauer: 9. August bis 31. August 2014

Vernissage: Freitag, 8. August 2014, 19.30 Uhr


Der Kunstverein Neukölln stellt seit 2013 in loser Folge verschiedene Formen der künstlerischen Zusammenarbeit vor. Im August 2014 ist nun die Künstlerbruderschaft „Die Weissenhofer“ zu Gast im kunstraum t27. Statt eines bei Künstlergruppen üblichen Manifestes verweisen sie auf ihre Legende: Aufgewachsen auf dem Weissenhof im Wallistal, trugen die Brüder mit Löffelschnitzen und dem Malen alpiner Motive zum kargen Familienunterhalt bei. Später suchten sie ihr Glück in der Neuen Welt, bauten die Weissenhofer-Ranch auf und entwickelten die Hausmusik weiter zu einer Frühform des Rhythm 'n' Blues. Als sie auch als Kunstmaler Erfolge feierten und ihre Eltern gut versorgt wussten, kehrten sie in die Alte Welt zurück.


Die Weissenhofer präsentieren in ihren Ausstellungen, die jeweils von einem eigens für den Ausstellungsort erarbeiteten Gesamtkonzept und Thema ausgehen, neben individuellen künstlerischen Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Zeichnung und Druckgrafik vornehmlich kollektive Installationen, Videos, Fotografien und Objekte. Wichtige Bestandteile ihrer Veranstaltungen, Vernissagen und Aktionsabende sind Performances, Lichtbildvorträge und Liverock-Musikauftritte. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Künstlerlegende in unterschiedlichsten Medien ist ein zentrales Thema der Künstlergruppe.


la partition perdue & des objets trouvés:

Zuweilen werden die tradierten Vorstellungen von den Entwicklungslinien der Neuen Musik durch die Entdeckung unbekannter oder verloren geglaubter Dokumente grundlegend verändert.

Lange Zeit blieb eine alte, arg ramponierte Papierrolle unbeachtet, bis Bob Weissenhofer auf der Suche nach Makulaturpapier für Malerarbeiten wieder auf sie stieß. Da sie bedeckt war mit grafisch komplexen, rätselhaften Zeichen, zeigte er sie seinen Brüdern Carl und Keith. Nun wird die sorgfältig restaurierte Partitur, die sich als ein frühes Werk des an Typhus gestorbenen Großonkels John Milton C. Weissenhofer Jr. (1897-1937) herausstellte, zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie steht im Zentrum einer von der Künstlerbruderschaft "Die Weissenhofer" konzipierten Schau. Musikologische Untersuchungen und Aufzeichnungen aus der Familienchronik legen nahe, dass John Miltons Studienkollege Cage, auch er ein Schönbergschüler, Kenntnis von diesem frühen Werk gehabt haben muss, und auch im Oeuvre von La Monte Young finden sich versteckte Zitate und Paraphrasen.

Besonders freuen sich die Weissenhofer, dass Berliner Musikerinnen und Musiker für eine Uraufführung des Stückes "Ad libitum - Vom Gesang der Dinge und Wesen" ("About the Chant of Things and Beings") anlässlich der Ausstellungseröffnung am 8. August 2014 im kunstraum t27 gewonnen werden konnten.

Ergänzt wird die Ausstellung durch erläuternde Texte, historische Instrumente, Noten, Zeichnungen und musikbezogenen Objekte aus dem Familienbesitz.



Vernissage: Freitag, 8. August 2014, 19.30 Uhr
Uraufführung des Werkes "Ad libitum - Vom Gesang der Dinge und Wesen" (1921)
von John Milton C. Weissenhofer Jr.
Ausführende: Tom Früchtl, Catherine Lorent, Carla Peters, Marcus Sendlinger, Heidi Sill, die Weissenhofer


Sonntag, 31. August 2014, 19.30 Uhr
Finissage mit Künstlergespräch und Auslosung der Kunstlotterie

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