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Arbeitspsychologie: Emotionen bewusst regulieren und Rückenschmerz vermeiden

Bild: Arbeitspsychologie: Emotionen bewusst regulieren und Rückenschmerz vermeiden
Sachse & Ulich (Hrsg.), Psychologie menschlichen Handelns: Wissen und Denken - Wollen und Tun
Sachse & Ulich (Hrsg.), Psychologie menschlichen Handelns: Wissen und Denken - Wollen und Tun

(openPR) Chronischer Rückenschmerz: Psychische Beschwerden gehen dem physischen Rückenschmerz häufig voraus. "Die wesentliche Einflussgröße bildet sich über die Kompetenz des Regulierens eigener negativer Emotionen und damit auch der Gestaltung dieser Emotionen ab," berichten Gabriele Buruck und Peter Richter in ihrem Beitrag zum aktuellen Reader "Psychologie menschlichen Handelns", Festschrift für Winfried Hacker.

Die Studie untersuchte AltenpflegerInnen mit ihren häufigen, oft langdauernden Interaktionen; die hohen Anforderungen an emotionale Regulierungsprozesse werden oft durch Überforderungen, schlechte Bezahlung und wahrgenommene Unterprivilegierung verstärkt. Wer unter diesen riskanten Bedingungen gesund bleiben will, muss lernen, mit seinen Emotionen umzugehen.

Winfried Hacker unterscheidet drei Vorgehensweisen:

- ein emotionsbezogenes Management, das die Arbeitssituation faktisch verändert
- eine subjektive Umbewertung der Situation, die auf eine faktische Veränderung verzichtet
- eine Unterdrückung des emotionalen Ausdrucks ohne Situationsveränderung

Buruck und Richter referieren einen zusätzlichen Ansatz aus der Therapieforschung, der davon ausgeht, dass die Emotionsregulierung ein Zusammenspiel mehrerer Kompetenzen darstellt:

- die Konzentration auf die Wahrnehmung
- die Akzeptanz des Wahrgenommenen
- eine wohlwollende Grundhaltung, mit der man sich selbst bei dieser Betrachtung unterstützt

Durch den Einsatz dieser achtsamkeitsverwandten Kompetenzen wird das physiologische Erregungsniveau reduziert, was in seiner Folge das Erlauben veränderungsorientierter Kompetenzen nach sich zieht. Diese bilden mit ihren aktiven Analyse- und Problemlösetechniken den zweiten Schwerpunkt des Emotionsregulierungsmodells ..."

>> Pierre Sachse, Eberhard Ulich (Hrsg.), Psychologie menschlichen Handelns: Wissen und Denken - Wollen und Tun. Festschrift für Winfried Hacker. Pabst, 368 Seiten, ISBN 978-3-89967-909-0

>> Winfried Hacker, Arbeitsgegenstand Mensch: Psychologie dialogisch-interaktiver Erwerbsarbeit. 344 Seiten, ISBN 978-3-89967-560-3

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