(openPR) Hamburg, 30.06.2014. Die international agierende Management- und IT-Beratung SDG consulting eröffnete im Juni einen weiteren Standort in München. „Einige unserer Kunden sind im süddeutschen Raum ansässig. Mit der Münchener Niederlassung sind wir in nächster Nähe präsent und können sie noch besser betreuen als zuvor“, begründet Sören Moorahrend, Mitglied des Vorstandes der SDG consulting AG, die Entscheidung. Aufbau und Leitung des Münchener Büros übernimmt Thomas Kerschis, der zuvor kundenseitig für die Themen BI und Planung bei unterschiedlichen großen Unternehmen verantwortlich war. Kerschis bringt sowohl fachlich, vertrieblich als auch organisatorisch das erforderliche Know-how mit, um die neue Niederlassung zu entwickeln und das Geschäft im süddeutschen Raum auszubauen.
Nicht nur mit der Standorteröffnung begegnet SDG consulting der hohen Nachfrage nach leistungsfähigen IT-Lösungen im Bereich Corporate Performance Management (Planung, Prognosen, Forecasting) und Business Intelligence (Reporting, Analyse), sondern auch mit weiteren Neueinstellungen in Hamburg. „Wir suchen laufend Nachwuchskräfte ebenso wie bereits erfahrene Berater. Wer Wirtschaftsinformatik, Informatik, BWL oder Ähnliches studiert hat und sich für komplexe Datenstrukturen, IT oder Controlling- und Planungsprozess interessiert, der ist bei uns richtig“, bekräftigt Moorahrend den Wunsch auch das Hamburger Team weiter zu verstärken.
Spezialisten für Analytics und Predictive Analytics sind zunehmend gefragt: Die Menge der täglich gesammelten Daten erreicht mittlerweile unvorstellbare Ausmaße, egal ob über Kunden und ihr Kaufverhalten in Multichannel-Strukturen (z.B. Customer Journey), Internetuser (z.B. Social Media-Analytics.) oder Produktionsmaschinen und deren technische Parameter (z.B. Industrie 4.0). Die Liste möglicher Beispiele ist lang. Doch wie können Unternehmen in Zeiten von Big Data oder inzwischen auch Smart Data einen Nutzen daraus generieren? Erst durch die Schaffung einer Datability – den intelligenten Umgang mit Daten, egal welcher Herkunft – ergeben sich für Unternehmen echte Geschäftspotentiale.
Ein wichtiger Aspekt ist dabei zunächst die Identifikation relevanter Basisdaten innerhalb einer Vielzahl an Datenquellen (CRM- und ERP-System, Social Media-Plattformen, Web-Analysen für Websites und Webshop, Marktdaten, Produkt- und Maschinensensoren etc.). Die isolierte Verarbeitung der Daten in unterschiedlichen und für den Einzelfall eventuell sogar spezialisierten Insellösungen ist jedoch in den seltensten Fällen ausreichend. Aus diesem Grund kommt der Integration und Harmonisierung eine große Bedeutung zu. SDG consulting verbindet sämtliche externen und internen Daten in einem Datawarehouse und bildet somit eine zentrale Datenbasis für alle weitergehenden Analysen. Nun lassen sich die Daten gezielt auswerten und beispielsweise auf relevante Zusammenhänge (Warenkorbanalysen, Kundencluster, Nutzertypen, u.a.) oder zeitliche Entwicklungen (Trends, Saisonverläufe, u.a.) untersuchen.
Aber nicht nur in der Analyse von Ist-Daten (Business Intelligence – BI) insbesondere auch im Aufbau komplexer Planungsprozesse (Corporate Performance Management – CPM) liegen die Stärken von SDG consulting. Von großer Bedeutung ist dabei das Thema Predictive Analytics. Um flexibel und realitätsnah Entwicklungen zu prognostizieren, ist es wichtig verschiedene Algorithmen zu verwenden und deren Prognosequalität zu vergleichen. Auf Basis des SDG-Ansatzes identifiziert das System automatisch und individuell (z.B. pro Artikel) das geeignetste Prognosemodell sowie die optimalen Prognoseparameter, was eine hohe Qualität der Forecasts sicherstellt. Zusätzlich erfolgt im Rahmen von rollierenden Forecasts ein kontinuierlicher Plan-/Ist-Abgleich, mit automatischer Ermittlung des daraus resultierenden korrigierten Forecasts.
Entscheidend ist in der Planung darüber hinaus die Definition des zugrundeliegenden Planungsprozesses, der alle Fachbereiche einer Organisation workflowbasiert integriert. Im Gegenstromverfahren werden dabei alle operativen Planungen in einem Planungs-Layer parallel zum ERP-Layer vereint. Optional reicht die Planung bis in die Produktion, die mit Hilfe unterschiedlicher Optimierungsmodelle beispielsweise auf Kapazitätsauslastung, Termintreue, Kapitalbindung verbessert werden kann. Ganz im Sinne des Industrie 4.0-Ansatzes wird so eine flexiblere und zukunftsgerichtete Planung sowie Steuerung der Produktion unterstützt.
Übergeordnetes Ziel dieses End-to-End-Planungsansatzes ist es, Grenzen nicht nur zwischen unterschiedlichen Systemen auszuräumen, sondern auch in den Köpfen. Eine Datenbasis, eine Software, ein Prozess, ein Ziel: verbesserte Geschäftsergebnisse unserer Kunden.







