(openPR) Senden/Münster 04.07.2014: Die Arbeitslosigkeit in Europa bleibt trotz aller Erfolgs-meldungen auf ihrem Höhepunkt. Selbst die sog. Wachstumslokomotive Deutschland erreicht nur ein Wachstum von 0,8 % des Bruttoinlandsproduktes. Am Anfang des Jahres haben die Exporte nur um 0,2 % zugelegt.
Es ist an der Zeit, die aktuelle Sparpolitik zu ergänzen. Das IMGP Institute hat seit September 2013 an einer Studie zum Wachstum in Europa gearbeitet. Heute hat das IMGP Institute seine Studie veröffentlicht. Das Forschungsinstitut schlägt eine konsolidierte Senkung der Mehrwertsteuer in allen 28 Mitgliedsländer der EU vor. 214 Mio. private Haushalte werden durch diese Steuersenkung erheblich entlastet. Durch diese Maßnahme wird die Kaufkraft pro Jahr durchschnittlich um 166 Mrd. € erhöht. Als Ergebnis dieser höheren Nachfrage werden die Auftragseingänge in der Wirtschaft spürbar erhöht – und zwar in allen 28 Mitgliedsländern.
Nachhaltige Erhöhung der Kaufkraft, der Auftragseingänge und der Beschäftigung
„Durch die initiale Senkung der Mehrwertsteuer wird ein erster wichtiger Kaufkraftschub freigesetzt. Da die Kapitalzinsen niedrig sind und die Bürger viele Investitionen zurückgestellt haben, werden im ersten Jahr rund 76 Mrd. € in den Konsum und in Investitionen fließen. Der eigentliche Star dieser Aktion sind aber die indirekten Effekte. Durch einen dauerhaften Anstieg der Beschäftigung erhält der Staat höhere Steuereinahmen. Die Kosten für die Finanzierung der Arbeitslosigkeit werden reduziert. Diese positiven indirekten Effekte sind höher als der initiale Anschub. So kommt Europa auf jeden Fall aus der Talsohle heraus“, so der Vorstandsvorsitzende des IMGP Institutes e.V., Frank Alexander Reusch.
Reusch sagte bei der Vorstellung der Studie weiterhin „Wir wissen, dass die Mehr-wertsteuer eine der Haupteinkunftsquellen eines Landes ist. Deshalb haben wir praktikable Finanzierungsmöglichkeiten analysiert und in dieser Studie vorgeschlagen.“
Die Studie kann von der Homepage des Institutes geladen werden: www.imgp.eu.
Einige Kenndaten und Inhalte der Studie in Kurzform:
49 Seiten, 11 Abbildungen, 14 Tabellen; Darstellung der Kaufkraftgewinne für jede Haushaltsgruppe in allen 28 Mitgliedsländern, transparenter Ausweis des Beschäftigungseffektes, der indirekten Kaufkraftzuwächse und Steuereinnahmen, Schutzgeld: 10 EUR.
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