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Nachhaltigere Getränkeverpackungen gewünscht

04.07.201412:16 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Studie der VERBRAUCHER INITIATIVE deckt Informationsbedarf auf

Berlin, 04. Juli 2014. Verbraucher wollen nachhaltigere Getränkeverpackungen kaufen, fühlen sich darüber aber nicht ausreichend informiert. Sie erwarten von Herstellern, Handel, Medien und Umwelt- und Verbraucherorganisationen mehr Hintergrundwissen und Kommunikation direkt am Einkaufsort. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie der VERBRAUCHER INITIATIVE.



Die Quote von Mehrweg- und ökologisch vorteilhaften Einweg-Getränkeverpackungen, u. a. Getränkekartons und Schlauchbeutel, sinkt seit Jahren. Die Mehrheit der Verbraucher achtet beim Einkauf auf ökologische Aspekte der Getränkeverpackung, über 40 Prozent fühlen sich aber nicht ausreichend über nachhaltigere Getränkeverpackungen informiert. Dabei wollen Verbraucher umweltfreundliche Getränkeverpackungen kaufen, ihnen fehlen aber die entsprechenden Informationen auf der Verpackung sowie am Einkaufsort. Das fand die VERBRAUCHER INITIATIVE in ihrer aktuell veröffentlichten Verbraucherstudie zu Getränkeverpackungen heraus.

Die Studienergebnisse bringen neue Erkenntnisse für die Kennzeichnungsdiskussion. „Aus Verbrauchersicht sollen Getränkehersteller und Handel, aber auch Medien und Umwelt- und Verbraucherverbände für bessere und ausführlichere Informationen sorgen. Das ist ein Signal an alle Verantwortlichen, das Thema gemeinsam anzugehen“, so Melanie Weber-Moritz von der VERBRAUCHER INITIATIVE. Pfand und vorhandene Labels reichten nicht aus, um Verbrauchern eine Orientierung für umweltfreundliche Getränkeverpackungen zu geben. Erforderlich sind vielmehr eine bessere Kennzeichnung am Produkt sowie Informationen am Einkaufsort.

Die Studie entstand im Rahmen eines Pilotprojektes, das drei Maßnahmen umfasste: Vor-Ort-Informationen an 3.700 Verbraucher in 20 REWE-Märkten, Befragung von Marktleitern sowie eine GfK-Befragung von Konsumenten. Untersucht wurde, ob Umweltschutz-Aspekte den Getränkekauf beeinflussen, wie die Informationsaktion bewertet wird sowie die Erwartungen an eine verständliche und klare Information zu „Mehrweg- und ökologisch vorteilhaften Einweg-Getränkeverpackungen“ (MövE). Unter MövE versteht man Mehrwegflaschen aus Glas und PET, Getränkekartons, Polyethylen-Schlauchbeutel sowie Folien-Standbodenbeutel.

Die Verbraucherstudie „Mehrweg- und ökologisch vorteilhafte Einweg-Getränkeverpackungen (MövE)“ steht zum kostenlosen Download bereit: www.verpackungsbarometer.de/verbraucherstudie.

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