(openPR) Wasserspielplätze stehen bei Kindern hoch im Kurs. Doch gibt es immer zu wenige davon. Zu teuer, heißt es oft. Das nachhaltige Matschanlagen-Konzept der Stadt Moers könnte eine Möglichkeit sein, mehr Wasserspielplätze für alle Kinder zu schaffen.
Von einer Matschanlage haben alle etwas: Die Großen pumpen, die Kleinen schauen zu, matschen oder stauen Wasser. Die Kinder tauschen sich miteinander aus und sind tief in ihr Spiel versunken. Das ist es, was für Mark Bochnig, vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt Moers, zählt. Deshalb versucht die Stadt so oft wie möglich Wasser auf den Spielplätzen zu installieren.
Dabei achten die Verantwortlichen ganz besonders auf die Verwendung nachhaltiger Materialien. Große Steine und Bodenmodellierung sind die Hauptzutaten für eine Matschanlage à la Moers. Das ist lange haltbar und trotzdem, verglichen mit Matschanlagen vom Hersteller, nicht teuer. Bochnig sieht noch einen weiteren Vorteil in dem Konzept: „Es ist kaum etwas vorgegeben, der Wasserspielplatz bleibt dynamisch und die Kinder können ihre eigene Kreativität entwickeln, eigene Wasserläufe und Staudämme bauen.“
Auch wenn es hin und wieder Eltern gibt, die sich sorgen, ihre Kinder könnten sich an den großen Steinfelsen verletzen, hält die Stadt an ihrem besonderen Matschanlagen-Konzept fest: „Wir sind davon überzeugt, ein gewisses Risiko gehört zur Lebenswelt dazu und ein Spielplatz ist ein geeigneter Ort, um in einer geschützten Umgebung entsprechende Erfahrungen zu sammeln. Wenn man auf einen Stein fällt, tut das weh. Wenn Sie so wollen gehört das mit zu unserem erfahrungs- und handlungsorientierten Ansatz.“ Außerdem sehen Eltern, die ihre Kinder lassen, sehr schnell, dass die Kinder lernen, mit den Steinfelsen umzugehen.
Das ganze Interview mit Spielplatz-Beispielen unter:
http://blog.spielplatztreff.de/2014/07/03/wasser-marsch-auf-dem-spielplatz/












