(openPR) Grillweltmeister sind wir auf jeden Fall. Aber Fußball-Weltmeister? Das bleibt noch abzuwarten. Doch eins steht bereits fest: Aktuell gibt es wieder viel Gelegenheit, die beiden größten Leidenschaften der Deutschen miteinander zu verbinden. Bei so manchem Fußballabend mit Freunden wird der Grill angezündet. Damit dabei alles sicher abläuft, gibt es ein paar einfache Regeln zu beachten.
„Leichtsinn und Ungeduld sind die häufigsten Ursachen für Verbrennungen und Feuerschäden“, sagt Klaus Schlechtinger, Leiter der Geschäftsstelle der Westfälischen Provinzial Versicherung in Wenden. Dabei kann Grillen ein sicheres Vergnügen sein. „Prüfen Sie vor dem Anzünden die Standfestigkeit des Grills. Außerdem sollten leicht entflammbare Stoffe wie Lampions oder Decken vom Grill ferngehalten werden“, so Klaus Schlechtinger.
Besonders Kinder sollten niemals unbeaufsichtigt in der Nähe des heißen Grills stehen und über die Gefahren aufgeklärt werden. Beim Grillen selbst gilt: „Die schlimmsten Unfälle passieren, wenn brennbare Flüssigkeiten wie Spiritus oder Benzin ins Feuer oder in die Glut gegossen werden.“ Denn so können Stichflammen oder Verpuffungen entstehen, die oft zu schwersten Verletzungen führen. Also stattdessen zum handelsüblichen Kohleanzünder, zu speziellen Anzündflüssigkeiten oder zur Grillpaste greifen. „Außerdem ist es ratsam, für den Fall des Falles immer einen Eimer Sand, Wasser oder einen Feuerlöscher bereitzuhalten“, sagt Klaus Schlechtinger. Außerdem wichtig: Grillhandschuhe ohne Kunstfasern und lange Grillzangen benutzen. Nach dem Grillabend nicht vergessen, die Glut abzulöschen und den Grill erst entsorgen wenn er abgekühlt ist. So wird jegliche Brandgefahr auch im Nachhinein ausgeschlossen, denn Glut und heiße Asche bleiben bis zu drei Tage „brandgefährlich“.
Auch bei Gasgrills aufgepasst
Immer mehr Grillfans steigen von Holzkohle- auf Gasgrills um. Diese bergen besondere Gefahren: Die Anschlüsse sollten vor jedem Grillgang kontrolliert werden. Die Gasleitungen müssen einwandfrei, also ohne Risse und Löcher sein, damit kein Gas austritt. Ob die Schläuche und Anschlüsse dicht sind, kann man einfach prüfen, indem man sie mit Seifenwasser bestreicht. Sollten Löcher vorhanden sein, entstehen kleine Blasen. Um Materialermüdung zu vermeiden, sollten die Schläuche alle paar Jahre ausgetauscht werden.











