(openPR) Orientalische Impressionen mit Manis
- ein Meer aus Licht, Farben und wundervollen Rhythmen
Rhythmen, Musik und Tänzerinnen, die mich bis heute mehr als alles andere in Ihren Bann gezogen haben!
Durch meine kurze Email-Anfrage an viele orientalische Tänzerinnen in NRW zu meinem aktuellen Fotokunst- und Tanzprojekt entstand neben vielen Terminen und vielversprechenden Kontakten auch eine Verabredung zu einer Probe von Manis mit ihrer bekannten Showgruppe Sinam und der neue Formation Safira.
Nichts ahnend was und wer mich erwarten würde – aber durchaus mehr als nur neugierig, auch auf das für mich neue Thema „orientalischen Tanz“, kämpften mein Partner und ich uns samt Fotoausrüstung erstmals Ende Januar durch den Düsseldorfer Straßendschungel zum Tanzhaus NRW. Das Ambiente nahm uns sofort in seinen Bann und trotz Verspätung wurden wir herzlich von Manis begrüßt. Ihre sympathische und offene Art sowie die Energie, die sie ausstrahlt und die einfühlsame Weise mit Menschen umzugehen, machte sie auf Anhieb sehr sympathisch. Somit war das erste Eis gebrochen und wir begannen unser Fotoequipment auf zubauen. Doch schon bei den ersten Takten der Musik musste ich innehalten – so schöne Klänge, die faszinierenden Farbspiele der Schleier und so eine Choreographie hatte ich nicht erwartet! Ich bekam schon bei diese ersten Eindrücken während der Proben eine Gänsehaut! „Return to Echaton“ wurde für uns zu „return to Manis“.
Von diesem Zeitpunkt an begleiteten wir mehrere Proben, die Generalprobe sowie den Auftritt mit unseren Kamerasund sind immer noch in diesem absolut Bann der Faszination gefangen.
Manis ist eine geniale und begnadete Choreographin, die nicht nur sämtlich Raumrichtungen einer Bühne geschickt auszunutzen
und zur Faszination des Betrachters einzusetzten vermag. Sie versteht es auch perfekt das Zusammenspiel vom Musikauswahl, Bewegung und Kostümen sowie die wundervolle Zusammensetzung der Tanzgruppen zu einem besonderen Tanzereignis zusammenzufügen.
Manis schafft, was vielen Choreographen in anderen Tanzbereichenmißlingt: eine wundervoll einheitliche Showtanzgruppe als Einheit im Ganzen zu wirken zu lassen, ohne Effekthascherei von Einzeltänzerinnen. Dadurch gewinnt die Darbietung nochmals deutlich an Schönheit und Ausdruckskraft.
Eine Tanzdarbietung die ihres gleichen sucht – nicht nur im Bereich des orientalischen Tanzes. Eine Tanzdarbietung, die sich nicht hinter großen Bühnen oder Berufstänzern verstecken muss und auch nicht sollte!
Aber auch als Solotänzerin ist sie absolut exzellent, zeitlos schön und gehört sicherlich zur absoluten Spitzenklasse – sowohl in Technik wie in Choreographie, und das ohne jemals auch nur annähernd aufdringlich oder anbiedernd in Ihrem Tanzstil zu wirken. Ihr Tanz und ihre Choreographien sprechen und wirken einfach für sich – egal ob im klassischen orientalischen Tanz oder im fantasy Stil, egal ob Tambourin- oder Zimbeltanz.
Gekonnt wurden an diesem Abend Orientale im Tanzhaus NRW 18 Tänze und Choreographien ausgewählt und perfekt dargeboten, außerdem ließ sich endlich ein lang ersehntes Projekt vollenden: Zu den Special Guests gehörten Sabuha Shahnaz und Assaida aus Augsburg. Sie betonten an diesem Abend mit traumhaften Kostümen und schönen Choreographien den folkloristischen Aspekt des orientalischen Tanzes von spanisch-orientalisch über persisch-turkmenisch, indo-arabisch, griechische und türkische Folklore bis zum Flügeltanz. Damit erfüllten sich Manis und Sabuha den lang gehegten Traum eines gemeinsamen Showauftritts – und das Publikum war begeistert von der Vielfältigkeit und dem hohen Niveau der so verschiedenen aber sehr harmonisierenden Darbietungen. Absolut traumhaft und sehenswert!
Einer der Höhepunkte war hierbei sicherlich der gemeinsame Auftritt von Manis und Sabuha in ihrem Stück „Havanna Night“, einem Salsa-Mix, der das besondere schauspielerische und darstellende Talent beider Tänzerinnen hervorragend zum Ausdruck und das Publikum zum brodeln brachte! Spätestens ab hier konnte es nicht mehr nur heißen: ich bin Tänzerin und ich tanze, weil das Blut in meinen Adern tanzt; spätestens ab hier tanzte das Blut auch bei allen Zuschauer im ausverkauften großen Saal des Tanzhauses NRW.
Genauso mitreißend war auch der Auftritt des Trios El Azhar :
der Titel „Passion & Power“ kann es nicht besser treffen was diese drei Powerfrauen mit so viel Leidenschaft und Temperament auf die Bühne gezaubert haben! Der Applaus des Publikums war ihnen nicht nur sicher, er wollte gar nicht mehr enden.
Lediglich die Feuershow von Gasttänzerin Sudha stand unter keinem guten Stern an diesem Abend – ihr Tanzpartner war erkrankt und sie zog sich direkt zu Beginn des ersten Feuerauftritts eine großflächige Brandverletzung an der Hand zu. Dennoch zog sie ihr Programm trotz Schmerzen und Brandblasen durch und in ging auch für den zweiten Showteil nach der Pause nochmals auf die Bühne. Das allein verdient schon viel Respekt. Die Faszination des Feuers jedoch reicht alleine nicht aus um Menschen zu verzaubern.
Kompliment hingegen für die Showtanz-Newcomer Safira. Sie lieferten dem Publikum zu mystischen Klängen eine wundervoll einstudierte Choreographie mit Schleier ab und entführten das Publikum in eine andere Dimension. Ein rundum gelungener Auftritt,
ein rundum gelungenes Bühnenprogramm und ein rundum gelungener Abend, der einem noch lange in Erinnerung bleiben wird.













