(openPR) Vom einzelnen Sensor zum integrierten Sensorsystem: Die CTR vertieft die Forschungskompetenz und geht mit dem „Austrian Smart Systems Integration Research Center“ ins Rennen um Österreichs Kompetenzzentren.
Mikrochip-Systeme bestimmen heute die Funktion von Computern, Maschinen, Fahrzeugen und ganzen Energiesystemen. Unsere sichere Mobilität im Auto wird durch elektronische Systeme unterstützt. Gebrauchsgüter wie Geschirrspüler oder Smartphones enthalten Mikrochips um energieeffizienter und funktionaler zu sein. Die intelligente Systemintegration von Chips bestimmt mehr und mehr den Innovationsgrad von Produkten, Branchen und ganzen Wirtschaftsräumen.
An diesem Punkt setzt das Forschungszentrum CTR an, indem es den Fokus auf die intelligente „smarte“ Systemintegration legt. Denn hier liegt die große Chance: durch Mikrosystemtechnik und Systemintegration neue Produkte und Prozesse zu ermöglichen, die vor Jahren noch undenkbar waren. Die intelligenten Sensoren arbeiten als System zusammen, sind vernetzt, autark, unterscheiden zwischen Daten und Information und verfügen über Fähigkeiten zur Selbstdiagnose. Die Forschungspartner profitieren vom interdisziplinären System Know-how der CTR. In den kooperativen Forschungsprojekten entwickelt man neue effizientere und sicherere Produkte, die zur Stärkung des gesamten Wissens- und Produktionsstandortes Europas beitragen.
ASSIC - AUSTRIAN SMART SYSTEMS INTEGRATION
Im aktuell ausgeschriebenen COMET Forschungsprogramm für die Jahre 2015– 2022 hat sich die CTR mit dem Austrian Smart Systems Integration Research Center, kurz ASSIC, beworben. Mikrosensoren kombinieren mikromechanische, elektrische und elektronische Technologien mit dem Vorteil, dass die Systeme immer kleiner, funktionaler und zuverlässiger werden und das bei relativ niedrigen Kosten. Dabei ist fundiertes Systemwissen über Komponenten, Technologien, Materialien, Aufbau und Verbindungstechnologien gefragt. Mit ASSIC setzt die CTR auf drei Schwerpunkte:
• Mikrosystem Technologien
• Verbindung unterschiedlicher Technologien auf Chip- und Modulebene
• Smarte Systeme und intelligente Lösungen
FORSCHEN MIT UND FÜR DIE INDUSTRIE
17 Industrie Partner, neun wissenschaftlichen Partner (mit zwölf Instituten), zwölf assoziierte Partner, mit regionalem, nationalem und internationalem Hintergrund, wollen mit ASSIC neue, zukunftsweisende Mikrosystem-Anwendungen schaffen. Zu den Unternehmen zählen langjährige Partner wie Infineon und AVL und neue Partner wie ABB, AT&S, Lam Research oder EPCOS. Insgesamt liegen für die neue COMET Förderperiode 14 Anträge von weiteren Forschungsinstitutionen bei der FFG vor. Laut ASSIC Antrag sollen Forschungsprojekte im Wert von 20 Millionen Euro in den nächsten vier Jahren umgesetzt werden. Das Auswahlverfahren umfasst eine fachliche, formale internationale Begutachtung sowie ein Hearing am 16. Juni 2014. Die endgültige Entscheidung fällt im Juli durch eine hochkarätig besetzte Expertenjury.
VERNETZEN AUF NATIONALER & INTERNATIONALER EBENE
Auf nationaler Ebene ist die CTR Mitglied der Plattform ECSEL-Austria. International ist die CTR auf der Europäischen Technologieplattform Smart Systems Integration – EpoSS vertreten. Mit den Forschungskompetenzen “Intelligente Sensorik” und “Intelligente System Integration” bereitet das Forscherteam aus Villach schon heute den Boden für innovative Systemanwendungen der Zukunft vor. Damit Mikrochips unser Leben auch in Zukunft einfacher, energieeffizienter und sicherer machen.
„Die Systemintegration hat großes Potenzial. Technologien zu verbinden und zu integrieren wird zur entscheidenden Innovationsfrage.“
Dr. Werner Scherf, Vorstand CTR
ÜBER COMET
Das Programm COMET (Competence Centers for Excellent Technologies) der beiden Ministerien BMVIT (Verkehr, Innovation & Technologie), BMWFW (Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft) sowie Bundesländerbeteiligungen fördert die langfristige und enge Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft. Das Programm umfasst drei Aktionslinien „K2-Zentren“, „K1-Zentren“ und „K-Projekte“, die sich hinsichtlich Projektvolumen, Laufzeit und Internationalität unterscheiden. Die laufende COMET Ausschreibung der COMET K1-Zentren gilt für die Forschungsperiode 2015 -2022. Abgewickelt wird das Programm durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG). 14 Anträge liegen bei der FFG vor. Die CTR war 1998 eines der allerersten Kompetenzzentren in Österreich (damals noch im Kplus Programm) und ab 1998 eines der ersten im COMET Kompetenzzentren Programm.
Die geförderten Zentren werden während der Laufzeit mehrmals durch die FFG und externe Gutachter überprüft.












