(openPR) Fastenzentrum im ehemaligen Kloster bringt Ruhe in den Sommer
Hörstel. Pünktlich zum Start der Fußball-WM beginnt im Fastenzentrum Hörstel Hedwig Maaßen-Plöger mit einer neuen Fastenwoche. „Natürlich organisieren wir unsere Fastenwochen nicht nach dem Spielplan“, sagt sie, „aber nicht jeder ist empfänglich für das Fußballfieber und wünscht sich gerade in dieser Zeit eine Auszeit für sich, wenn rund um den Erdball die meisten mit sehr weltlichen Dingen beschäftigt sind.“
Denn Fasten hat nicht nur etwas mit „nichts essen“ zu tun, sondern ist auch immer eine Besinnung auf sich und die eigenen Bedürfnisse. Im Fastenzentrum Hörstel gehen die Uhren anders: „Wenn Sie vom Parkplatz kommen, um die Ecke biegen und im Garten des ehemaligen Klosterhofs stehen, spüren Sie sofort die Ruhe dieses Platzes“, sagt die Fastenleiterin Maaßen-Plöger. „Auch der Kreuzgang mit seinen Rundbögen, Bildern und Blumen lädt sofort zum Wohlfühlen ein.“
Das überkonfessionelle Fastenzentrum im Kloster möchte den Menschen von heute mit dem Leben und Lieben wieder mehr in Verbindung bringen – dafür braucht es Abstand vom Alltag. Einige „Weiße Väter“, Ordensbrüder im Ruhestand, leben noch in einem Nebengebäude auf dem Gelände. Täglich lädt Pater Pehle in Poloshirt und Jeans zum Morgengebet in die Kapelle und auch viele, die weder mit Beten noch mit der Kirche vertraut sind, fühlen sich bei diesem Ritual sehr wohl.
„Der Ottonormalverbraucher kommt nicht zum Fasten“, erklärt sich das der Geistliche, „das sind schon Menschen, die sich Gedanken machen möchten über Sinn und Ziel ihres Lebens.“ Deswegen bietet er auch Gespräche über den persönlichen, individuellen Glauben und die eigene Weltsicht an und eine spirituelle Begleitung in der Fastenwoche. Alles freiwillig natürlich.
Die ehemaligen Klosterzellen wurden mit Telefon, Internetanschluss und Nasszelle zu gemütlichen Gästezimmern umgebaut. Die Mariengrotte auf dem Gelände sieht noch so aus wie zu Ordenszeiten. „Durch die Einfachheit der Klosteratmosphäre fällt die Reizflut des Alltags von einem ab“, sagt Maaßen Plöger, „Fasten im Kloster erdet.“ Luxus sucht man hier vergeblich, dafür gibt es viele Angebote für Bewegung und Entspannung sowie Ernährungstipps von der Fastenleiterin. Verschiedene Saunen und Bäder sind nur ein kleiner Teil des Angebots.
„Wer mal richtig raus will aus dem Alltag und sich zusätzlich mit einer Fastenkur etwas Gutes tun möchte, der ist im Fastenzentrum Hörstel genau richtig“, sagt Maaßen-Plöger. Interessierte erhalten Informationen über das Fastenzentrum und die Kurse unter www.fasten-zentrum.de.








